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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CHORIER

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urtheilen, so verdiente dieses Werk eine solche Belohnung. DerGeneral Lysander wollte diesen Dichter beständig bei sichhaben, damit er seinen Ruhm und seine Thaten auf die Nach-,weit brachte.

Es gab noch einen LKoerrlus, welcher später als dieserlebte, und ob er gleich ein schlechter Versmacher war, doch eineArt von Celebrirät erlangte, indem ihm Alexander erlaubte,ihn nach Asten zu begleiten, um seine Siege zu besingen, undihn so belohnte, als ob er ein vortreffliches Gedicht gemachthatte.

Einige Schriftsteller erzählen die Sache anders, und sagen,der Fürst hab' ihm für jeden guten Vers einen Philippsd'or,und für jeden schlechten eine Ohrfeige versprochen, und als erkaum 6 gute in einem sehr langen Gedicht fand, ihn im Unwil»len über seine Unwissenheit ins Gefängniß'werfen, und dar!»verhungern lassen.

CHORIER (Nicolas), Parlementsr Advocat von Gre,noble, iüoy zu Vienne im Dauphins geboren, legte sich früh-zeitig auf die Litteratur, und vernachlässigte das Barreau, umsich ganz der Geschichte zu widmen. Er gab die

Hiftoire du Dauphine, 1661 eti6pa, avol.sol.heraus. Ebener, spricht der Abbe Lenglrt, war ein weniggenauer Geichichrschreiber. Er brauchte nur eine oberflächlicheKenntniß von' einer Tbatsache zu haben, um eine neue Ge-schichte darauf zu bauen. Dasselbe Urtheil muß man über seinNobiliaire du Dauphine, i6tjp , 4 vol. in ia.über seine

j Histoire, GenSalogique de la maison de Saffenage, 4 vol. in ia.über seine

Hifloire du Duc de Lesdiguiere, a vol. in ia.fallen. Diese Werke wachten, daß man Chorier für einenlangweiligen, aber sein Buch, welches den Titel führt:

Aloyfiae Sigeae Toledanae Satyra Sotadica de arcanis Amoris etVeneris,

machte, oafi man ihn für einen schändlichen Schriftsteller hielt.Diese schändliche Schrift, die der berühmten Louise Sigeavo» Toleoo ohne Grund zugeschrieben wird, ist zuverlässig vonChorier, dessen ganzes Leben den darin verbreiteten Marimen

D 2 entsprach.