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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CLESIDES

CLEVELAND

io. Jahre an führte er schon den Stichel. Er legte sich zu glei-cher Zeit auf das Studium der Geometrie, der Perfpective, derFortisication, der Architectur, und machte darin eben so großeFortschritte, als in der Zeichnung und Gravur.

Der Marfchall von Iskerts erwählte ihn zu seinem Inxenicur-6ooKrspKe, Ludewig XIV. auf Cvlbertö Verlangen zu seinemordentlichen Gravör, und der Papst Clemens XI. beehrte ilmmit dem Titel eines Römischen Ritters. Er starb 1714 im 77.Jahre zu Paris. Dieser Meister behandelte alle Gegenständegleich gut: die Landschaft, die Architectur, die Verzierungen.Mau bemerket darin eine lebhafte, glänzende, aber regelmäßigeEinbildungskraft, eine richtige Zeichnung, eine bewundernswür-dige Fruchtbarkeit, edle und elegante Ausdrücke. eine schöneAusführung. Die Producte seines Stichels, die sich über 3000belaufen, würden, auch ohne die Producte seiner Feder, hin-länglich gewesen sein, ihm einen großen Namen zu machen.Die vorzüglichsten dieser letztcrn Gattung sind:

Traite de Geometrie iheoretique & pratique , 1745 , 2, Auslagein 8-

Traite d' Architecture , 2 Bände in 4,

Discours für k point de me , eine Materie, die der Verfassererschöpft.

CLESIDES, ein Griechischer Mahler, unter der RegierungAntiochus I. um das Jahr 276 vor Christi Geburt. Er hatteeinige Ursache, über die Königin Stratonice unzufrieden zu sein,und rächte sich dadurch, daß er sie in den Armen eines Fischers«abbildete. Die Königin war in diesem satyrischen Gemählde mitso vielen Reichen dargestellt, daß sie das Werk trotz seiner Jnde-cenz nicht vernichtete, und den Urheber desselben belohnte.

CLEVELAND, oder richtiger CLEIVELAND (John), einberühmter Patriot und Volksdichter unter der Regierung Carls!.Er hatte das Schicksal derjenigen Dichter, welche den Vorur-thcilen ihrer Zeit den Hof machen, und einmahl allzu viel ge-priesen, und ein ander Mahl allzu sehr verachtet werden. So-wohl die Gegenstände, die er wählte, als auch die Art, wie ersie ausführte, machten seine Gedichte unter seinen Zeitgenossenaußerordentlich gemein, aber auch seitdem ganz vergessen.Gleichzeitig mit Milton, würd' er ihm bei weitem vorgezogen;und Miltons eigener Neffe sagt, daß er von mehrern für denbesten Englischen Dichter gehalten wurde. Aber Cleiveland ist

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