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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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conde'

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Gebrauch, als daß er sich von neuen an die Spitze der Pro-testanten stellte. Er machte sich Meister verschiedener Städte,und hatte den Vorsatz, seine Eroberungen noch weiter zu vrr,folgen, asS er 1562 in der Schlacht bei Dreur verwundet undgefangen genommen wurde. Im Jahr 1567 verlor er die beiSt. DcuyS, und blieb 1569 bei Jarnac, im 39. Jahre seinesAlrers-

Am Tage der Schlacht trug er einen Arm im Verbände.Als er gegen die Feinde marschierte, gab ihm das Pferd desGrafen von La Rochefoucault einen Schlag, wodurch er amBein schwer verwundet wurde. Er wandte sich, ohne darüberzu klagen, an die Cavalierö, welche ihn begleiteten, und sagte:Sehen Sie, daß wilde Pferde bei einer Armeemehr schaden als nutzen? Einen Augenblick darauf sagteer: Der Prinz von Conde fürchtet sich nicht, eineSchlacht zu liefern, weil Sie ihn begleiten, undfing sogleich mit seinem im Verbände hängenden Arm und ganzzerschlagenen Beine die Schlacht an. In diesem peinlichenInstande hört' er nicht auf die Feinde zu verfolgen. Gedrängtvon allen Seiten war er gezwungen, sich an zwei Cavaliers zuergeben, welche ihn mit vieler Menschlichkeit behandelten; aberMontesquieu, Capitän von der Garde des Herzogs von Anjou,harre aus niedriger Privarrache die Grausamkeit, ihn mit kal-tem Blut mit einer Pistole zu erschießen.

Der Prinz von Conde war klein und bucklig, und dennochvoll von Annehmlichkeit, geistreich, galant, und wurde von denFrauenzimmern fast angebetet. Nie wurde ein General vonseinen Soldaten mehr geliebt, wovon man zu kom - a - Moussonein erstaunendes Beispiel sahe. ES fehlte an Geld für seineTruppen, und vorzüglich für die Deutschen Reiter, die ihmzu Hülfe gekommen waren, und ihn zu verlassen drohten. Erwagte eS, seiner Armer, welche er nicht besoldete, vorzutragen,die HülfStruppen selbst zu besolden, und (was nur in Religions-kriegen, und unter einem General wie er geschehen konnte)die ganze Armee gab bis auf den geringsten Troßbuben ihrenBeitrag.

Man gab im Jahr 156; eine Sammlung von kleinen Schrif-ten in z Duodezbändchen heraus, die auf die AngelegenheitenBezug haben, an welchen er Antheil nahm, mit welchen manein anderes Bändchen in 16. verbindet, welches 1568, und»och eins, das 1571 gedruckt wurde. Aber die Ausgabe dieser

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