Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CONINGH

CONON

möglich, daß irgend eins besser aufgenommen würde. Seinletztes Stück war

The Way of the World.

Nachher vergnügte er sich selbst mit Verfassung von originellen !Gedichten und Uebersetzungen, die er 1710 in einem Bande her- >ausgab. Wenn ihn Swift als einen Mensche» schildert, der nie« ,mahlö frei vom Padagra und fast ganz blind war, amüsierte ersich doch noch mit der Verfassung eines ;

Schwätzers. j

Er starb den ry. Januar 1728—9, und würd' in die Westmün»ster - Abbtei begraben.

CONINGH (^Salomon), 1609 zu Amsterdam geboren, jlernte bei David Colya, Franz Vernando und Ni« !c I a u § M 0 ya r t. Er ward durch eine genaue Betrachtung und >Nachahmung der Natur ein geschickter Mahler, und kam r- 5 zoitv die Mahlergcsellschaft seiner GcburtSstadt. Er mahlte Vor« jtrats und Gcsch-chken mit Figuren in Lebensgröße. Der Namedieses Mahlers ist bei Künstlern und Liebhabern sehr berühmt. jEr hat einige Blatter von seiner Erfindung in RembrandsGeschmack radiert.

CONNOR ( Dr. Bernard), ein vorzüglicher Arzt und ge-lehrter Schriftsteller, 1666 geboren, starb 1698.

CONON, General der Athenicnser, entwarf frühzeitig denPlan, seinem Batcrlande seinen alten Glanz wieder zu geben.Unterstützt von Artarerres, der ihm das Commando seinerFlotte anvertraute, schlug er Zyg Jahre vor Christi Geburt dieLacedamonier zur See bei Cnidus, bohrte 50 Galeeren in denGrund, erschlug eine große Menge Goldatcn, nnd verwickelteden Admiral Pisander in das Treffen, der sein Leben dabeiverlor.

Conon, der seinen Mitbürgern nun die Herrschaft des Mee-res gegeben hatte, verfolgte im folgenden Jahre seine Erobcrnn-gen. Er plünderte die Küsten von Lacedamrn, kehrte mit Ruhmbedeckt in sein Vaterland zurück, und machte ihm ein Geschenkmit den une> mcßichen Sunimen, die er in Persien gesammelthat». Mit diesem Gelde und einer großen Anzahl von Arbeits«lenken, welche ihm die Bundesgenossen schickten, stellte er inkurzer Zeit den Piraus und die Mauern der Stadt wieder her.