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COSIM0
Guatimosin, der Nachfolger des Montezuma, hatte anfänglicheiniges Glück. Er verlheidigte seine Krone drei Monate hindurch;aber er konnte sich gegen die Spanische Artillerie nicht halten.Cortez nahm nach mehreren Treffen zu Wasser und zu Lande dieHauptstadt dieses Reiches ein. Der Kaiser, seine Gemahlin,seine Minister und Höflinge fielen 1321 in die Hände dee Sie-gers. — Ruhmsucht und die Begierde, sich zu bereichern, mach-ten , daß er die schrecklichsten Grausamkeiten beging. Er ließGuatimosin und einen seiner Günstlinge auf glühende Kohlenwerfen, um sie dadurch zur Entdeckung der Schatze des Mon-tezuma zu zwingen. In diesem schrecklichen Zustande hörte derFürst einen Schrei, den der Schmerz seinem Günstlinge aus-preßte, und sagte zu demselben mit einem stolze» Blicke: „Und„ I i e g' i ch denn e t w a n n auf einem Lager von R 0-„sen?" — Cortez, der nun vollkommen Meister der StadtMerico war, baute sie 1529 im Geschmack der EuropäischenStädte wieder auf. Die Tyrannei hörte ungeachtet der Abwe-senheit des Tyrannen nicht auf, der nach Europa zurück ging,seine Güter gegen den krocureur- Fiscal Lcß Rathes von Indienzu vertheidigen. Er verfolgte diese große Sache bis an den Hofvon Spanien, als der Kaiser zum zweiten Mahle nach Africazog. Dieser Fürst hatte ihm das Thai Guaraca in Merico ge-schenkt, und es zu einem Marguisat erhoben, welches ihm jähr-lich 150,000 Livres einbrachte; aber ungeachtet dieses Titelsund seiner Schätze würd' er mir geringer Aufmerksamkeit behan-delt. Kaum kennte er eine Audienz erhalten. Eines TageSdrängte er sich durch die Menge, die den Wagen des Kaisersumgab, und stieg auf den Tritt am Schlage des Wagens;Carl fragte ihn: „Wer seid ihr? — Ich bin ein Mensch,"antwortete ihm der Besieger von Indien in einem stolzen Tone,„der Euch mehr Provinzen gab, als Euch Eure„Väter Städte hinterließen." Erstarb in seiner Va-terstadt 1554, im bz. Jahre. — Die beste und ohne Wider-spruch am besten geschriebene Geschichte der Eroberun-gen des Cortez ist die des von Antonio de Solis, von Citride la Guette ins Französische übersetzt, Paris 1701, und 1775,L Bande in 12.
COSIMO (Andrea unbPiETRo), Italiänische Mahler,wovon der erstere im Helldunk^j, und der letztere in sonderbarenZusammensetzungen ercellicrtei Der Geist dieses letzter», deran ausschweifenden Ideen fruchtbar war, machte, daß sich alle
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