CREVIER
CRlLLONf
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und feit I 75 1 der Berlinische»/ scit 1765 der Churpfäszischcn Akade-mie der Wissenschaften, und auch der churfürstl. Baicrschen Mit-glied. Er starb als Reichshofrath und Hessen -HomburgischcrGeheimcrakK den 6. September 1772 zu Homburg vor der Höhean der Wassersucht.
Vorzüglich bekannt von ihm sind:
Die Gräber, ein philosophisches Gedicht in 6 Gesängen,nebsr einem Anhang neuer Gden und philosophischerGedanken, Franks, a. ITC. 1760, in Z.
Die Reliquien, uncer moralischer Guaramame, mit ZAnhängen, Franks, a. M. 17b/, in 8. gegen die Reli-quien des Freiherrn F. C. von Moscr.
Der wahre Gcift der Gesetze, Frankfurt *766, in §.Creuz sieht alles unter einem schwarzen Flor; nur die große«Scenen jenseit des Grabes, die ihm seine Phantasie wie inEntzückungen vorspiegelt, reißen ihn zu feierlichen und erwär-menden Stellen hin.
CREVIER ( Jean Raptiste Louis 1695 zu Paris ge-boren , studierte unter dein berühmten Rollt», und ward Pro»fcssor der Rhetorik. Nach dem Tode seines Lehrers, 1741. un-ternahm er die Fortsetzung und Beendigung der Römische«Geschichte desselben. Er gab noch mehrere Werke heraus,und starb 1765.
CRILLON (Louis de Berthon de), aus einer vorneh-me» Italiänischen Familie, die sich in dem Comtat Vcnaissin nie-dergelassen hatte, Malthescrritter, und einer der grdßesieu Ca-pitane seines Jahrhunderts, wurde 1541 geboren. Er diente seitdem Jahre 1557, befand sich im iz. bei der Belagerung von Ca-lais, und trug durch eine glänzende .Handlung, die ihm vonHeinrich II. bemerken machte, viel zur Einnahme dieser Stadtbei. In den Jahren 1562, 1568 und izüy zeichnete er sich inden Schlachten bei Dreur, Jarnac und Montcontour gegen dieHugvlivtken aus. Der junge Held that sich, vorzüglich i» derSchlacht bei Lepante 1571, so sehr hervor, daß man ihn, ob ergleich verwundet war, erwählte, dem Papste und dem Königevon Frankreich die Nachricht des Sieges zu überbringen.
Zwei Jahre darauf, 157z, fand man ihn bei der Belagerungvon Rochclles, und fast bei allen andern bedeutenden Affairen.Er zeigte sich überall als der brave Crillon; dieß war derName, den ihm Heinrich IV. gewöhnlich gab.
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