CROZE l6l
Dissertationi hifloriquei fur different fujeti, Rotterdam /7V7,in 8■ Eine gelehrte Sammlung.
Entrelieni fur divert fujeti d'hiftoire , de litterature, de rili -gton Ü de eritique, i?02, in 12.
Diäionnaire Armenien, 2 vol. in 4. Dieses Werk kosteteihm eine Arbeit von 12 Jahren. Der Vorbericht enthaltviele Bemerkungen, welche zur Aufklärung der Geschichteder Armenianer und Indianer diene» können.
Histoire du Christianitme dei Indet , la Uaye 1^24, 2 vol. in 12.lesenswerth und schätzbar.
Hiftoire du Christianiime d’Ethiopie & d’ Armenie, 1739 , In g.Eine nachlassi >eCvnipilarion, wenn dem Abbe des Fvn-taines zu glauben ist; ein Werk des Gedächtnisses undnicht der Beurtheilung, und noch weniger des Geistes,welches aber eine Menge gelehrter und nützlicher Bemer-kungen enthält.
Diäionnaire Egyptien, mit den Ausätzen von ScboltZ,herausgegeben von Lh. Gottfr. Wolde, OxforS177; in 4.
Jordan, Freund und Schüler des la Croze, hat das Lebe»seines Meisters in einem eben so dicken Bande, als das Lebe«Alexanders, beschrieben, welche Beschreibung ihm nach Vol-taire von der Wuth zu schreiben, und nach dem Urtheil unpar»teiischer Leser von der Freundschaft und Dankbarkeit eingegebenwurde. La Croze scheint in seinen letzten Jahren ein aufrichtigerProtestant gewesen zu sein. Sein Humor neigte sich ein wenigzur Unhöflichkeit und Milanihropie; er war aber, dieses abge-rechnet, ein sehr guter Mann. Er besaß eine Menge artigerAnecdoken, Erzählungen und Bonsmocs, welche er in seine Un-terhaltungen einstreute. Hätte mau sich die Mühe genommen,sie zu sammeln, so würden die Croziana noch die Mena-g i a n a übertreffen haben. Seine Art zu erzählen war um destolustiger, weil er seine Erzählungen immer mit tiefen Seufzernund schmerzhaften Ausrufungen unterbrach, welche von der Leb-haftigkeit seiner Uebel und bisweilen von seiner Hypochondrie her-kamen. Er machte eine Pause, um zu seufzen oder zu schreien,und fuhr dann in seiner immer originellen Erzählung fort. Un-geachtet seiner großen Mifanthropie war er ein guter, zärtlicherund empfindsamer Mann, der bisweilen gewisse Eindrücke nurallzu leicht annahm, aber auch gern wieder ausgab. Seine Te-urtheilungskmst war, besonders gegen das Ende seines Lebens,
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