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CURIUS
CUSA
Ehre deS Triumphs. Er besiegte die Samniter, ©«bitter, Lu-canier, und schlug 2^2 Jahr vor Christl Geburt den Pyrrliushei Tarent. Seine bürgerlichen Tugenden waren noch größer,als seine militärischen Talente. Die Abgeordneten der Samniterfanden ihn auf seinem Landgut«, wohin er sich nach seinen Sie-gen zurück gezogen hatte, wie er sich eben in etnem irdenen TopfeRüben kochte, und bothen ihm goldene Gefäße dar, um ihn da-durch zu ihrem Vortheil zu stimmen. Der edle Römer schlug sieaus, und sprach; „Ich ziehe mein irrdencs Geschirr euern gol-« denen Gefäßen vor, wünsche nicht reich zusein, und bin in«meiner Armuth zufrieden, solchen befehlen zu können, die«reich sind."
CURIUS FORTUNATIANUS, ein Rhetor des Jahrhun-derts, von welchem wir in den Rhetoribus antiquis, Aldus1523 in Folio, Paris 1599 in 4, noch einige Werke haben.
CURSINET ( ), Schwertfegek zu Paris, war
um das Jahr 1662 in damaöcinierter Arbeit berühmt. DieserKünstler war in der Zeichnung, in der Manier, daö Gold anzu-dringen und das Relief zu ciseliercn, gleich vortrefflich.
CURTIUS (Quintus), ein Lateinischer Geschichtschreiber,der die Thaten Aleranoerö des Großen in 10 Büchern beschrieb.Kein Mensch maßt es sich an, zu wissen, wenn er geborenwurde; und die Gelehrten streiten sogar darüber, wenn er lebte,und werden vielleicht nie aufhören, darüber zu streiten.
CURTIUS (Marcus), ein Römischer Ritter, opferte sichum das Jahr 362 vor Christi Geburt dem Wohl seines Vater-landes auf. Die Erde hatte sich auf einem öffentlichen Platzevon Rom geöffnet; das Orakel, das über dieses vorgeblicheWunder um Rath gefraget wurde, antwortete, dieser Schlundkönnte nur dadurch ausgefüllet werden, daß man das Köstlichste,was das Römische Volk hatte, hinein würfe. M. Curtius, einjunger Wann voll Wuth und Religion, glaubte, die Götterverlangten ein menschliches Opfer. Er stürzte sich in vollerVersammlung völlig bewaffnet mit seinem Pferd' in den Ab-grund, und galt bei den Aberglaubigen für den Retter seinesVaterlandes, da sich, wie man sagt, kurz darauf die Erde wie-der schloß.
CUSA (Nicolo da), von seinem Geburtsorte so genannt,ein Cardinal und Bischof, Seine Aeltern waren geringe Leute
und