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CYRILLUS
lung wegen gegen ihn aufgebracht waren, ermordeten sie ihn imJahr 258. Cyriadeö führte den Titel August nur ohngcfahrein Jahr.
CYRILLUS (Der Heilige), Patriarch von Jerusa-lem. nach Gt. M a rimus, arbeitete wie er an der Vertheidi-gung der Wahrheit gegen die Anfalle des Irrthums. SeineStreitigkeit mit Aeacius, Bischof von Cäsarea, über diePrärogativen ihrer Stühle, unterbrach das Gute, welches erLei seiner Herde und Kirche stiftete. Diese persönliche Zwistig-keit entstand aus der Verschiedenheit der Meinungen. Cyrilluswar ein eifriger Catholik, uno Aeacius ein balsstarriger Arianer.
Da dieser unruhige und intriguante Mann den Klauben seinesGegners nicht anfechten konnte, so focht er seine Sitten an: erklagte ihn an, einige kostbare Gewänder der Kirche verkauft zuhabe», und machte aus einer heroische» That ein Verbrechen;denn Cyrillus hatte aus keiner andern Absicht die Tempel beraubt,als wahrend einer Hungersnoth die Armen zu unterstützen.
Eine zu Cäsarea gehaltene Kirchenvcrsammlung setzte ihn imJahr 357 ab. Der heilige Bischof appellierte gegen diese unbil-lige Verurtheilung an ein höheres Tribunal, und wurde von dem !Concilium zu Seleucia im Jahr 359 wieder eingesetzt, und sein >Verfolger von seinem Stuhl vertrieben. Die Intriguen desAcaciuS machten, daß er ztzo von neuem abgesetzt wurde. J u- 'I i a», der Nachfolger des Kaisers Constantius, fing seineRegierung durch Zurückberufung der Einsilierten an, und Cyril-lus kehrte auf seinen Stuhl zurück. Der Kaiser V a l e n s warfrbn zum dritten Mahl von demselben herunter, und erst nach demTode dieses Fürsten, über eilf Jahre darauf, kehrte er nach Je- jrusalcm zurück. Die Kirchenvcrsammlung zu Constantinopcl,vom Jahr z8i, billigte seine Ordinativn und Wahl. Er starb386, nachdem er 35 Jahr Bischof gewesen war.
Wir haben unter andern noch von ihm:
Catechese t XXIII.
die für die älteste und beste kurze Darstellung der Christlichen Re-ligion gehalten werden. Die ersten 18 derselben sind an die Ca-technmenen und die; letzten an die Neugetausten gerichtet. DerStyl dieser Instruktionen ist einfach, rein und dem Gegenstandangemessen. Er setzet darin die Glaubensartikel der Kirche jsorgfältig aus einander, und widerlegt, was sie verwirft,gründlich.
Dom