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D ACIER (Andre), ein sehr berühmter Französischer Criti,ter und Philolog, 1651 zu Chartres geboren, starb 1722 zuParis. Seine vorzüglichsten Werke sindUeberfetzongen des -Hoca;,
Der Poerik ves Aristoteles,
Der Lebensbeschreibungen Ves Plutarch,
Der werke des -Hippocrates, Plaro, des Lebens desPprhagoras u. f. f.
VALIER (ANNE leFevre), die Gemahlin des Vorigen,nnd ein Weib von außerordentlicher Gelehrsamkeit, wie ihreWerke zeigen: die vorzüglichsten sindUebersetznngen ves Anacreon, ver Sappho, Ses Plautus,Tecenz und -Homer.
Ihr erstes Werk war die schöne Ausgabe des CallimachuS,1674. Sie wurde rbzr geboren, und starb 1720. Die Akade-mie der Ricovrati zu Padua erwählte sie 1684 zu ihrem Mit,gliede.
DAEDALUS, ein Atheniensischer Künstler, und der geschl'ck»teste und fleißigste seiner Zeit, hatte den Merc ur zum Lehrer.Er erfand mehrere Werkzeuge, und verfertigte Statüen. dievortrefflicher waren, als alle, die man bisher gesehen hatte.Ungeachtet seiner großen Talente ergab er sich dem niedrigstenNeide. TaluS, seiner Schwester Sohn, vereine Art vonTöpferscheibe erfunden hatte, erregte seine Eifersucht: er stürzteihn vom Dach eines Hauses herab, mußte deßhalb entfliehen,und begab sich an den Hof des MinoS, Königs von Creta.Hier baute er das durch die Dichter so berühmte Labyrinth, undward das erste Opfer seiner Erfindung; denn da er die Liebeder Pasiphae, der Gemahlin des MinoS, die von einemStier, das heißt, vv» einem jungen Herrn, der den NamenZweiter Theil, T T«utu*