DITHMAR
DO
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DITHMAR otcr DITMAR, ein sehr schätzbarer Geschicht-schreiber, war des Grafen Siegfried zu Walbeck Sohn, und976 geboren. Er war 3 Jahr Mönch in dem Kloster Bergen,und darauf Propst zu Walbeck und Kaiser Heinrichs II. Capel-la». JmJahrioo8 gelangte er zum Bißthum Merseburg, demer io Jahr vorstand. Hier verfertigte er sein Chronico» von denThaten der Kaiser Heinrichs I- der drei Ottonen, und Hein-richs II. das insgemein
Chronicon Mariisburgense
genannt wird. Es bestehet aus acht Büchern, und wird als einSchatz dieses Zeitalters hochgehalten, ohne welches die Deut-schen und Sächsischen Begebenheiten großen Theils unbekanntwaren. Die beste Ausgabe davon, und die einzige, welche keineLücken hat, ist die, die Leibnitz in seine» Scriptoribus rerumEnmsviceasium Tomo I. p. 323. davon besorgte.
DIVINI (Eustachio), ein Italiänischer Künstler, machtevortrefliche Teleskope- Huyghenö war jedoch geschickter oderglücklicher als er; denn er entdeckte mit denen von seiner Con-struetion den Ring des Saturn. Divini leugnete ihm inder Schrift:
Brevis annotatio in Systema Saturni, 1660. in 8.die Wahrheit seiner Entdeckung. Sein Grund war, weil erdiesen Ring mit seinen Teleskopen nicht sähe. Huyghenswiderlegte ihn in einer Antwort gänzlich, die Divini vergeblicherwiederte. — Er lebte 1663 noch.
DLUGOSS (Johann), ein Pohle, Canonicus von Cracauund Saudomir, Erzbischof von Leopvl genannt, starb 1480 imb;. Jahre, nachdem er vom Könige Casim ir viele Verfolgun-gen erfahren hatte, und ist Verfasser einer Lateinischen
Gesckricdte von Pcchlen, Frankfurt 1711. in Folio, 12 Bä-cker, das rg. wurde 1712 zu Leipzig gedruckt.
Obgleich der Verfasser genau und treu erzählt, so war er doch,spricht Denglet, von der Barbarei seines Zeitalters nicht frei. —Seine Geschichte fangt mit dem Ursprünge seiner Nation an,und geht bis auf das Jahr 1444.
DO (Giovanni), ein Mahler zu Neapel, lernte beiJoseph Ribera, dessen Manier er so vollkommen nach-
B b 4 machte.