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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DRAGUT

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Gefährten seiner Seeräubereien mir so vielem Glück und s»großen Fähigkeiten, als dieser berühmte Seeräuber, zur Beute-Er zeichnete sich anfänglich an den Küsten von Neapel und Ca>labrien aus. Aber im Jahr rzzo würd' er an den Küste» vonCorsica überfallen, und von Jeannetin Doria, dem Neffenund Lieutenant des berühmten Andreas Doria, mit mehrerer»seiner Fahrzeuge gefangen genommen, und erhielt erst nachniedrem Jahren und nach Zahlung eines grossen Loscgeldes seineFreiheit wieder. Diese lange Gefangenschaft besserte diesen Räu-ber nicht. Im Jahr 1560 ruhte er sich im Hafen der InselGerbes aus. Andreas Doria blokicrte ihn mit seinen Ga-leeren, die an der Mündung des Hafens die Anker warfen, umihm jeden Rückzug abzuschneiden. Der Corsar, der sich ganzeingeschlossen sah, dachte auf ein Mittel, sich heraus Zu ziehen,welches ihm auch gelang. Er machte durch die Aufmerksamkeit,welche er auf die Befestigung der Ufer des Hafens wandte. denDoria glauben, er wolle den Eingang in denselben biö aufs iäusserste vertheidigen. Zur selben Zeit ließ er einen Weg ebnen,welcher sich an dem Platze anfing, wo seine Galeeren auf derRhecde lagen, und über welchen er eine Erhöhung von Holz,und über diese mit Talg bestrichene Breter legen ließ,um darüber alles desto leichter hinschieben zu können. Manwand nun seine Galeere» auf dieses Brctergerüst. und brachtesie auf hölzernen Walzen bis auf einen Platz der Insel, wo dasErdreich viel niedriger war. Er hatte von dieser Seite einenneuen Canal graben lassen, dem von Cantara gegen über, (indiesem befanden sich damahls die Spanier) und auf diesem neuenCanal gingen seine Galeeren aus einem Meer in das andere.

Doria erfuhr diese außerordentliche Neuigkeit nur durch denVerlust der Hauptstadt Siciliens, die Dragut fast vor seinenAugen wegnahm. So zog sich dieser Corsar aus der Gefahr:ein Mittel, dessen sich lange vorher die Tarentiner auf Hanni-b als Rath bedient hatten.

Er machte sich durch eine schreckliche Treulosigkeit Meisterdieser Insel- Er hatte einen gewissen Soliman, der Herr der-selben war, unter dem Verwände der Freundschaft nach Tripoliseingeladen, ließ ihn hangen, und nahm ihm so dieselbe. FünfJahre nachher, 1565, befahl Soliman II. dem Dragut, sichvor Maltha einzustellen, welches er belagern wollte. Als ereines Tages die Bresche recognoscierte, schlug eine Kanonen«kugcl, welche gegen die Mauer anprallte, ein Stück Stein loß,

wovon