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DRAYTON
DREBEL
DRAYTON (Michael), ein Englischer Dichter, 1663 ge-bereu. Ais er 10 Jahr alt war, scheint er Page einer angesehe-nen Person gewesen zu sein, wie wir aus seinen eigenen Wortenschließen. Es scheint ihni auch außerordentlich angelegen zu ha-ben, zu wissen, was für eine sonderbare Art von Ge-schöpfe» die Dichter waren, und von seinem Beschützervor allen Dingen begehrt zu haben, daß er ibn, wenn esirgend möglich wäre, zu einem Dichter machenmöchte. — Sein Verlangen wurde erfüllt, und er zeichnetesich durch seine Talente, 9 oder 10 Jahre vor Hem Tode der Kö-nigin Elisabeth, wenn nicht etwas früher, auf diesem Wegeaus.
Dravton starb 1631, und wurde in dte Westmünster - Abbteiunrcr die Dichter begraben. Die Jnschnfi, welche in goldenenBuchstaben auf sein Denkmahl gesetzct wurde, soll Den Jon-so n zum Verfaper haben, und ist folgende:
Do, pious marble, Ist thy rcadcrs know,
What they, and what their children owcTo Drayton’s nanics whofe sacred duftWe recommend unto thy (ruft:
Protect his wemory, and pcrferve his story,
Rernain a lasting monument of his glory:
And when thy ruins shall disclainaTo be die treasurer of his natne,
His narae , that cannot fade, shall beAn cverlasting monument to thee.
DREBEL (Cornelius), ein philosophischer Alchymist, er-blickte im Jahre 1572 zu Alcmaar in Holland das Licht derWelt, und starb Zu London im Jahre lbZ4 in einem Alter von62 Jahren. Seine ungemein großen Fähigkeiten zeigten sichvorzüglich in der Erfindung neuer Maschinen. Indessen mußman nicht alles glauben, was man von deni Scharfsinn diesesPhilosophen erzählt hat. Er verfertigte, wie man sagt, gewisseMaschinen, mit denen er den Regen, den Hagel und die Blitzeso natürlich, als wenn diese Wirkungen vorn Himmel kamen,hervorbrachte. Durch Hülfe anderer Maschinen brachte er eineKälte hervor, die der Kälte des Winters gleich war. Man giebtvor, daß er auf das Ansuchen des Kdnigs von England» imWeflmünstersah! eine solche künstliche Kälte hervorbrachte, dieso groß war, daß man nicht im Stande war, sie auszuhalten.