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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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D RES S ER,

DREVET

fer geschickte Künstler starb 1727 im 80. Jahre in seiner Vater-stadk. Er har zwei Werke in Kupfer stechen lassen, unter denTiteln:

Allerlei Silberarberten auf acht Blattern, und

Lie Augsburgische GoldschmiSskunst, in ;wei -Ersten,beide von »4 Blattern.

DRESSER (Matthias), ein Lutherischer Geistlicher, 1536zu Erfurt geboren, studierte zu Wittenderg unter Luther undM Manch! hon. Nachdem er auf verschiedenen Academien dieGriechische Sprache und die Beredsamkeit mir Auszeichnung ge-lehrt hatte,' ward er 158' Professor zu Leipzig, wo er 1607 starb. 1f Er war ein strenger Lutheraner, «no ein Mann von einem bieg« j(amen und geschmeidigen Character. Als er sich zu Oxford be« '

fand, wußte er den Geist feiner Collegen so gut zu leiten, daß sie ,

es zufrieden waren, daß die Augsburgische Confession und dasHebräische auf der Aeademie geledret wurde. Man hat von ihmverschiedene litterarische und theologische Werke:

Rhetoricae libri quatuor, in Z.

Tres libri Progymnasmaium Litteraturae Graecae, in g.

Be Feftis et praecipuis anni partibus liber.

De festis diebus Christianorum, Judaeorum et Ethnicorum li-ber, in g.

worin er mehrere lcscnSwerthe Gegenstände mit Gelehrsamkeitabhandelt.

DREVET (Pierre), der Vater, 1664 zu Lyon geboren,starb 17ZY zu Paris. Er lernte die Zeichenkunst bei GerhardAn dran, das Kupferstechen aber von sich selbst, und ging sichzu vervollkommnen nach Paris. Er widmete sich der Gravurdes Porträts, brachte es darin sehr weit, und würde der Manngewesen seyn, der nicht nur mit dem meisten Character, Lebenund Kühnheit, sondern auch am feinsten und angenehmsten stach,wenn er nicht von seinem Sohn übertrvffen worden wäre.

DREVET (Pierre), der Sohn, 1697 zu Paris geboren,starb 1739 daselbst. Man hat ein Blatt von ihm, welches erin einem Alter von iz Jahren stach, und das vollendete Künstlerzur Verzweiflung bringen kann. Man kann ohne Zweifel wil-der und freier gravieren als er, kann in daö Porträt selbst mah-lerischere Arbeiten bringen, nud sich durch eine kühnere Tuscheauszeichnen, wird es aber in der vollendeten und preciosen Gra-