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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DUCHAT

DUCK

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Stricke mit dem Stichel zu verstümmeln. Unter die vorzüglich-sten Werke dieses Künstlers rechnet mandas Gastmahl des Pharisäers, unddie aus dem Tempel vertriebenen Verkäufer.

Man findet darin jene schöne Impasiierung der Schraffierungen,jene Gegensetzungen der Arbeiten, jene Wildheit des Werkzeugesund jene Feinheit der Tusche, weiche daö Markichte, denCharacter und Geist des Jeuvcnet auf das Kupfer übertra-gen. Mir demselben Erfolg stach Düchangedie Geburt der Maria von Medicis , unddie Apotheose -Heinrich« IV. nach Rubens.

DUCHAT (Jacques le), 1658 zu Metz geboren, starbJ735 Z» Berlin. Er wurde für einen sehr gelehrten Mann ge-halten, zeigte sich aber mehr als Herausgeber, denn als Schrift-steller. Er besorgte neue Ausgaben von denSatyris Menippeis , von derApologie des -HeroSoms von -Heinrich Stephan,u. a. m. alle mit eigenen Anmerkungen begleitet.

DUCK (arthor), 7580 geboren, starb 1649. Erwar,ein vortrefflicher Civilist, ein erträglicher Dichter, vorzüglich infeinen jünger,, Jahren, und in der Kirchen - und bürgerliche»Geschichte sehr wohl beschlagen. Er hinterließVita Henrici Chichtle, etc. und

De Vstt ft Auctoritate ,ffuns Ciuilis Romanorum in Domi-niis principuni Chrifiianorum,

ein sehr brauchbares und unterhaltendes Werk, welches daheimund im Auslande mehrmahls aufgelegt wurde.

DUCK (Stephen), ein außerordentlicher Mensch, der auseinem Drescher ein Dichter ward. Er hatte ursprünglich nur soviele Kenntnisse, daß er Englisch lefin und schreiben konnte;wurde um sein iq. Jahr aus der Schule genommen, und zu denniedrigsten Verrichtungen des Landlebens gebraucht.

Von seiner Kindheit an hatt' er einen starken Trieb znrDichtkunst, brachte oft bei seiner Arbeit seine Gedanken in Verse,und versuchte es endlich, diese Gedanken zu Papier zu bringen.Einige dieser Versuche fielen einmahl einer vornehmen Dame indie Hände, welche eine Gesellschaftsdame der Königin Earoliue

war.