DUJARDIN
DUISBURG
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Düghet miethete zu gleicher Zeit vier verschiedene Wohmin-gen: zwei in den höchsten Gegenden der Stadt Rom, eine zuFrescali und eine zu Tivoli, in welchen er nach der Natur stu-dieren konnte. Ucbcrdieß liebte er die Jagd, und wußte sichdieselbe zu (citier Arbeit wohl zu Nutze zu machen.
Man unterscheidet dreierlei Manieren in den Werken diesesMeisters: die erste war trocken; die zweite, welche die beste ist,näherte sich der des 2 laude Lorrain— sie ist ganz einfältig,natürlich und sehr rcitzend — die dritte, ist buntfarbig, aber dochangenehm. Die Kirche 8. M»rtino nelli nionti ist um und umvon der Hand dieses Künstlers mit sehr schönen Landschaften be-mahlt, welche von Kennern hochgeschätzt werden. Er starb >675im 62. Jahre. Man hac acht von ihm selbst radierte Landschaf-ten ; viele andere sind von verschiedenen andern geschickten Kup-ferstechern in Frankreich, vornehmlich aber in England, ver-fertiget. Seine eigenen sind mit einer leichten, aber meisterhaf-ten Manier geatzt, und es ist zu bedauern, daß man nicht mehrBlatter von einem so großen Meister hat. Glanber, Liguy,Coekemans, Th. Major, Canot, Chatelain, Vi-vares, Mason, Wood u. a. haben nach ihm radiert.
DUJARDIN (Chari.es), siehe JARDlN.
DUILLIUS over DUKLLIUS (Cajcjs), mit dem Zuname»Nexor, Römischer Consul, war der erste von allen Heerführer»»der Republik, welcher die Carthagine,, ser zur See besiegte, und ihnen50 Schiffe wegnahm. Nach diesem Siege hob Duillius die Be-lagerung von Segeste auf, und eroberte Macella in Calabrienmit Sturm. Der Senar belohnte seine Siege dadurch, daß erihm 260 Jahr vor Christi Geburt den ersten See«Triumph zu-erkannte, und die besondere Erlaubniß gab, Musik und Fackelnbei seiner Abcndtafel auf Kosten des PublicumS zu haben. Mitdiesen geringen Belohnungen, spricht ein Geschicht-schreiber, bezahlten die Römer den wahre» Ruhm.Der falsche, setzt er hinzu, wird in unsern Tagentheurer bezahlr. — Man schlug zum Andenken der Erpe»ditivn des Dmllius Münzen, und errichte» eine Lolumas ro«-tr,k», welche noch bis jetzt steht.
DUISBURG (Peter von), zu Duisburg im HerzogthumEleve geboren, schrieb im iv. Jahrhundert eine
Lbronik von Preußen, von 1226 bis 1325 in LateinischesSprache,
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