DUNS
DUPAON
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Titel Wiederhersteller des Vaterlandes, machte ihmmit der Grafschaft Longneville ein Geschenk, und beehrte ihn uiitder Charge des Oberkammerherrn von Frankreich. Ludowig XI.schützte ihn nicht weniger. Unter der Regierung dieses Fürstentrat er zur Liguc du Bkn puMic, und war die Seele derselben.
Er starb 1648, als der zweite du Guesclin betrachtet, undwegen seiner von Klugheit. begleiteten Tapferkeit, wegen seinerScclengröße, Wohlthätigkeit und aller der Tugenden, die dengrollen Mann ausmachen, von den Feinden des Staats eben sosehr gefürchtet, als von den guten Bürgern verehrt.
DUNS (John), gemeiniglich Duns 8cotus genannt. ein be-rühmter Theolog, voyr Orden des H. Franciscus, in Norchum-herlanv geboren. Er zeichnete sich durch seine Spitzfindigkeit,»mh vorzüglich durch seine Ärt zu disputieren so sehr aus, daß ersich den Namen Doctor Subtilis erwarb. Er behauptete denendes Tbomas Aquinas entgegengesetzte Meimrvgen., wodurchin den Schnlen zwei Parteien , die der Tbo m i st e n »nd Sc 0-tisten, entstanden. Er starb iZo.8 zu Cölln, ohngcrayr zo,gz oder g; Jahr alt. Seine Werke kamen rözy in 12 großenKoliobandcn zu Lyon heraus.
Mehrere Schriftsteller haben Johann Duns für den Urheber derMeinung vonder unbeflecktenEmpfangniß der Jung-frau Maria gehalten, die seit dem so große Fortschritte machte.Indeß scheint sie doch schon seit oer Mitte des 12 Jahrhunderts vor-getragen worden zu sein. Der Brief des H. Bernhard an dasCapitel z» Lvon kann dafür zum Beweise dienen. Es ist zwarwahr, daß Duns Scctns diese Meinung mit grbßcrm Glanzunterstützt; aber er giebt sie nicht für eine gewisse Lehre aus.
DUPAON ( ), der Dragoner genannt, eines
Bauers Sohn, 1740 unweit Paris geboren, nahm in seinerfrühen Jugend Kriegsdienste, in welchen er sein Talent, Pferdezu zeichnen, entwickelte. Er trieb hierin siine Lernbcgierde s»weit, daß er den Nationalcharacter dieser Thiere sehr genau zubezeichnen wußte. Nach gcendigrem Kriege dankte er ab, undwidmete sich einzig der Mahlerei. Er ging nach Paris, wo er iader königlichen Academie zeichnete, und zugleich die Anatomie,besonders der Pferde, studierte. Er cvpierte auch alles, was ervon Gemählden des Bourguignon, van der Mrulen,Parrocel u. s. f. finden konnte, wollte sich aber nicht ent-schließen, unter einem Meister zu kernen. Seine Zusammen-setzungen , die er meistens in Wasserfarben mahlte, sind voll vonFeuer und Genie. Er arbeitete viel für den Hof. und seine
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