Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FANACHEN

FANO

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berühmte Bildhauer Permoser verfertigte ihm ein schönesGrabmahl in der Peterskirche, welche aber 1730 durch denBrand verwüstet wurde. — Falz war in der Aehnlichkeir seinerBildnisse und in der Zeichnung unvergleichlich. Seine gepräg-ten Münzen scheinen zwar etwas hart, aber die gegossenen sinddesto vortrefflicher.

FANACHEN. Man sehe den Artikel AACHEN.

FANNIUS (Cajus), mit dem Beinamen Strsbo, Rö-mischer Consul mir Vsl eri u« Alesssl», ihr Jahr vor Chr.Geb. Unter seinem Consulat wurde das Fannische Ge-setz gegen den großen Aufwand bei der Tafel gegeben. Die-ses Gesetz bestimmte die Summen, die man auf Gastereien ver-wenden durfte. Zwanzig Jahre nachher war man genökhiget»es zu erneuern. Der Lurus stieg täglich immer höher, und wareine Folge der allzu großen Macht der Römer. Scipio ge»stand dieses selbst ein, und klagte darüber. Er änderte die For-me! des Gebets, das man am Schluß eines Lustrums zu haltenpflegte, und worin man die Götter bat, die Macht der Republikzu vermehren. Er setzte ein anderes an dessen Stelle,worin man die Götter bak, die Republik immer in demselben Zu-stande zu erhalten.

FANNIUS (CAJUS ), ein Lateinischer Schriftsteller unterdem Trajan, verfaßte eine Geschichte der Grausamkeiten desNero, und der letzten Stunden derer, welche dieses Ungeheuerumbringen ließ, oder in das Ersil schickte, in 3 Büchern. DieGelehrten, vorzüglich aber die Philosophen, können den Verlustdieses interessanten Werkes nicht genug bedauern.

FANNIUS (Quadratus), ein Lateinischer Dichter. Seineobgleich lächerlichen Werke wurden nebst seiner Büste in der öf-fentlichen Bibliothek aufgestellt, welche August in dem Tempeldes Apollo anlegen ließ. Horaz, sein Zeitgenosse, nannte ihneinen Parasiten, und spottete seiner sehr.

FANO (Geronimo da), ein Römischer Mahler, undDominico Carnovale erhielten nach des Daniel Ric-ciarelli Tode den Auftrag, die allzu entblößten Figurendes von Michel Angelo gemahlten letzten Gerichts in derSirtinischen Capelle des Vaticans mit Gewändern zu übermah-len , und einige schadhafte Stücke des Plafonds auszubessern»

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