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FEBURG
Menwires de la Cour de France four les anne'es 1688 & ’^8),in iä. ein Werk, das mit Kunst, mir Grazie und selbst mitWarme geschrieben ist, und mehrere wohl getroffene Por-träts und wissenswürdige Anekdoten enthalt. Man wirftihr bloß vor. daß sie der Madame von Maintenon (sprichtihr Geschichtschreiber) den Ruhm, in ihrer Jugend liebens-würdiger gewesen zu sein, als sie, hab' entgelten lassen.
Histoire d'Hsnriette d’AngUterre , in ia. Man findet darinwenige interessante Umstände.
Divers Portraits de quelques Personnes de la Cour.
Me diese Werke werden noch sehr gesucht. Sft hatte noch vieleandere Memoiren über die Geschichte ihrer Zeit geschrieben,welche durch die Gefälligkeit des Abbe' de la Fayette, ihres Soh-nes, der die Handschriften seiner berühmten Mutter einem jedenmittheilte, der ihn darum bat, verloren gegangen sind. Sieverstand Lateinisch, und hatt' es in drei Monaten gelernt. Siewar es, welche die Uebcrsetzer mit Ba dienten verglich,welche die Komplimente, die man ihnen aufträgt,in Grobheiten verwandeln. Unter allen Lobsprüchen,die man ihr gab, schmeichelten ihr keine so sehr, als folgende,,daß sie noch mehr Beurtheilungskraft als Geisthabe, und die Wahrheit in allen Dingen lie^e.
FEBURG (Johann), war im Jahr 1523 erster Secretardes Königs von Dänemark. Als er sich zu einem Rang emporgehoben sah, der weder seiner Geburt noch seinen Verdienstengebührte, verachtete er den Adel und verlaumdete die Großenbei dem Könige. Er schwor auf den Untergang von Tordern,Gouvernör von Copenhagen und einer der Mächtigsten im Reich.Der König Christian II. liebte eine Buhlerin, Namens Co-lumbine, leidenschaftlich. ' Fcburg, der die Schwäche seinesHerrn kannte, überredete ihn, Torbern habe an den Gunstbe-zeigungen seiner Geliebten auch einigen Antheil. Der Gouver-nör, der diese Verunglimpfung erfuhr, faßte den Entschluß,sich durch eine Unwahrheit derselben Art zu rächen. Er ließ deittKönige durch die Spione, welche Befehl hatten, diejenigen zubeobachten, we che zu Columbinen gingen, hinterbringen, derEtaatssecretar würde vv« ihr nichts weniger als gehaßt. Chri-stian verbarg seinen Gram, und schickte Feburg unter dem Ver-wand, dem Gouvernör einen wichtigen Brief von ihm eigenhän-dig zu überreichen, nach Copenhagen» Feburg 'brachte diesenBrief zu Tvrbern; er enthielt den Befehl, den Uebrrbr'mger auf