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GENNADIUS
Genghis-Kan theilte seine Staaten unter seine vier Söhne.Er erklärte seinen dritten Sohn Otkai, dessen Nachkommen-schaft bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts im Norden vonChina regierte, zum Groß - Kam
Ein anderer Sohn des berühmten Eroberers, Namens T0 li-sch i, erhielt Turchestan, Bactriana, das Königreich Astracanund das Land der Usbccks. Die Fürsten der Crimschcn Tartareiund die Kans - Usbecks stammen von ihm her.
Touli oder Tnli-Kan, ein anderer Sohn des Genghis,erhielt noch bei Lebzeiten seines Vaters Persien, Korasan undeinen Theil von Indien.
Sein vierter Sohn, Namens Zagathai, herrschte inTransorane, im mitternächtlichen Indien und in Tibet.
Wenn man Carl den Großen deßwegen tadelt, daß erseine Staaten theilte, so muß man es, spricht ein berühmterGeschichtschreiber, an Genhis-Kan loben. Die Staaten desFränkischen Eroberers stießen an einander an, und konnten voneinem einzigen regieret werden; die des Tartarischen, die in ver-schiedene Regionen vertheilt und viel großer waren, erfordertenmehrere Monarchen.
Man hat von Pater Gaubil eine gute Geschichte diesesEroberers, 1739 in 4.
GENNADIUS, Priester und nicht Bischof zu Marseille, 4y;oder 4YZ gestorben, wurde beschuldiget, einige Zeit den Irrthü-mern der Pelagianer angehangen Zu haben, weil er den Mei-nungen des H. Bugustin über die Gnade und das Liberum arbi-trium nicht folgte. Man hat von ihm ein Buch
De viris illuftribus welches, wie es scheint, von einer frem-den Hand verändert ist.
Seine
Epistola de fide suot
ist unter dem Titel
De ecckfiaßicis dogmatibus
bekannter. Man findet fie in den Werken des H. Augustin, demsie lange zugeschrieben wurde. Er hat noch andere Werke ver-faßt, die nicht bis auf uns gekommen sind.
Die von ihm vorhandenen gab Cpprian 170z in 4. zu Jenaheraus.
GENNAR
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