Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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Ä u pfe r e rkl ä r ung.

gegenüber steht, bemerkt man eine seltsame Inschriftin Zeichen, von Rudolfs eigener Erfindung, welchenach Johann Kepfers glücklicher Auslegung (bey Ger-bert Taphograph. P. I. Lib. 111. p. 174 ) heißt:

Hic est sepultus Dei Gr. Dux ftudolius Fun-dator.

Bl. 4. a) Knäufe, Schafte und Stäbe desRiesenthores, b) Der einzige vollendete von den achtPiramiden oder Giebeln, die das Kirchendach umge-ben. Ihn schmücken die herrlichsten und feinsten Durch-brechungen. Gleiche Zierarbeit hatten, nach dem ur-sprünglichen Plane, auch die übrigen Giebel erhal- ,ten sollen, wodurch das Äußere der Kirche mir denThürmen, die auf gleicher Hohe gleiche Giebel zei-gen, in den schönsten Einklang getreten wäre. c) Dermarmorne, mit den Figuren der zwölf Apostel und dervier Evangelisten gezierte, zwölfeckige Taufstein in derKatharina-Kapelle, von vorzüglicher Arbeit. Er hatam oberen Rande die Aufschrift: lte in orbem uni-versum et predicate Evangelium omni Creatu-re; qui crediderit et baptizatus fuerit, salvuserit, qui vero non crediderit, condemnabitur.Marci .ult. cap. Completum est lapidis opus an.

Dni. MCCCCLXXXI (1481).

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