Der Fürsten Gräber. 55
Diese Tafeln nun haben folgende Inschrift in la»teinischer Sprache:
Rückwärts. — Dieses sind die Stiftungen desKaisers Friedrich : — Die C i st c r z i e n s e r a b l e yin der Neustadt.
Gegen den Altar St. Johannes von Kent: —-Der St. G e o r g e n - O r d e n in der Neustadt.
BiSthum und Domkapitel in derN e u sta d t.
Die cegulirten Chorherr» zu St. 111»r i ch in der Neustadt.
Gegen vorne :— D i e Bruder des minder»Ordens zu St. Leonhard in Grätz.
Rechts gegen den ehemahligen Christophsaltar : —Der Orden der P au l anerere m ire n in derNeustadt.
Das Marien kloster in Dberburg zurG r ü n d u n g d e s, L a i b a ch e r B i s t h u m s ver-wendet.
Die Bruder des Predigerordens zuSt. Peter in der Neustadt.
Am Altare hangt Friedrichs Ebenbild nebst einerTafel, die einen kurzen Abriß seines Lebens enthalt. —•Die lateinische Inschrift ander Rahme: „Ferdinandvon Gottes Gnaden römischer, auch zu Ungarn undBohmen König, Jnfant von Spanien, Erzherzog vonÖsterreich, Herzog von Burgund rc. ließ dieß frommeMahl seinem Urgroßvater Friedrich errichten," beziehtsich entweder nur auf Bild und Tafel, oder deutet an,daß des Werkes gänzliche Vollendung erst nach Ma-li. Senkivürdizf-;»». , B», r. Heft. 5