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St. Michael.
Streit noch währte wider Riesen und Drachen. Sieführen aus jenen grauen Tagen noch die Pflugscharin ihrem Wapen und die Überlieferung ist viele Jahr-hunderte alt, daß einst sieben auf der kleinen Stamm-burg zusammenlebende Herbersteine, nur eine Hosebesaßen und n e u n Herbersteinerinnen, sich aus e i-nem Mantel verheiratheten! Wie unter den Heldender Türkenschlachten von Radkersburg, Villach undim Birnbaumer Wald, so sind auch Herbersteine un-ter den Vordermännern beyder Belagerungen Wiensvon » 52 g und iG 85 , unter Niklas Salm und Rü-diger Stahremberg. Aber einer der Herbersteine, diein der Michaelerkirche ruhen, gehört zu unsern größ-ten Männern. Es ist Sigmund von Herberstein,in den ungarischen, venetianischen und französischenKriegen Max des I. kampferprobt und schon als Jüng-ling würdig befunden, dem Kaiser, St. GeorgenLgroße Streitfahne vorzutragen und beym Siegesfestezu Innsbruck von des Weyßkhunigs und Theuerdankseigner Hand, den Ritterschlag zu empfangen. Vonallen seinen Sendungen, an die meisten FürstenDeutschlands und Italiens, nach Spanien, nachPoh-len, nach Siebenbürgen und an den ungarischen Ge-genkönig Zapolya, an den, bald daraus durchGustav Wasa gestürzten skandinavischen TyrannenChr istjern und in das OfnerHeerlager des großenS u l e y m a n, ist unstreitig die merkwürdigste, jene anIvan Wassilievitsch den Großen, den BesreyerRußlands. — Staatsrath A d e lung hat 1818 Sig-munds thatenreichem Leben, ein eignes Buch geweiht.