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II. Jahrgang. II. Band.
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DieSt. Salvatorskirche imR ath h aus. 79

Mauer" heißt. Mechtild hieß seine Hausfrau, seineSöhne aber Herrand, Greif, Haymo und Otto. VonH e r r and ist nichts weiter bekannt; H aym 0 soll Jo-hanniter, vielleicht Comthur zu St. Johann und desPilgrimhauses in der Kärnthncrstraße, zuletzt garLayenbruder in Heiligenkreuz geworden seyn ? OttosGeniahlinn Gertrud, Tochter des mächtigen B r e i-tenfelders vom Stoß im Himmel, Schwester je-nes Conrads, der in den Bewegungen wider Albrechtden I. vorangestanden, brachte ihm nur zwey Töch-ter, Gutta und Margaretha, weßhalb er bedacht war,Gott und die Stadt zu Erben einzusetzen. Wir sahenoben beyde Bruder als Wohlthäter von Mariastiegen(Urk.Buch Nr. CXCVIJI.), welcher nahen Kirche, Ger-trud ^inen Theil ihres Hauses übertrug; so wie Ottosund Haymens mächtiges Haus gemeiner Stadt Rath-haus wurde. Noch in der Bruder blühenden Tagen wardarin (angeblich durch Niklas Scheibenbeck, Stein-metz von Linz) ein Theil zur Marien-Capelle umge-baut. Zum Unterschied aber von der nahen Marien-Capelle am Gestade, Mariastiegen, hieß sie im Mundedes Volkes, die Capelle Ott und Haymos; selbstin der Schriftsprache und in Urkunden, die Capelle inOttenhaym und das hölzerne Standbild des Welterlö-sers, Salvaror, auf dem Hochaltare wurde vom Volk,als S r. Ottenhaym verehrt. Leo X. rügte diesin einem Breve von i 5 i 5 (VII. 206. Anm. 10) undgab ihr den Nahmen der S a lv a t 0rs-Capelle. DieStadt Wien setzt dieses Bild auf ihre Ehrenmünzen,