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II. Jahrgang. II. Band.
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D i e deutschen Herren.

Die Commende Wien besteht aus dem deutschenHause zu Wien in der Singerstraße und am Sc. Ste-phansfreythof, sammt der darin befindlichen St. Eli-sabethskirche, — aus der, unter Maria Theresia ge-gen Hötzendorf eingetauschten Herrschaft Stadlau amlinken Donauufer, — Unterthanen zu Aspern, —einen Theil des Dorfes Gänserndorf, einem Grund-buch zu Zierstorf, — der unterthänigen FranerstorferMühle zwischen Schwechat und Mannswerth, — ei-nem unterthänigen Wirthshaus auf der Schwechat.

Die Verhältnisse bey den Ocdenspfarren sind die-selben , wie bey den Regularpfarren anderer Stifteund Klöster. Sie wurden gewöhnlich mit Ordcnsprie»stern besetzt. In deren Ermanglung schlägt das Ordi-nariat dem Landcomthur, Priester aus dem Säcular»clerus vor, aus denen er einen nach Belieben wähltund als Pfarr-V erw e se r einsetzt, indem die pfarr-herrlichen Rechte selbst dem hohen Orden zustehen,dessen Verwalter gewöhnlich Vogtey-Commissare undRechnungs-Jnspizienten sind.

Der Pfarrer des deutschen Hauses zu Wien ver-sieht sein geistliches Amt nur innerhalb desselben undüber die, dem hohen Orden unmittelbar angehörigenIndividuen.

Der am 26 . Dec. i8o5 zu Preßburg geschlosseneFrieden hob im Xll. Art. den deutschen Orden alssolchen auf, der Hoch- und Deutschmeister wurde einweltlicher Erbfürst, zu ernennen nicht mehr vom Groß-Capitel, sondern vom österreichischen Kaiser. — Se.kaiserl. Hoheit der Erzherzog Anton Victor wurde»