Die Schotten. 141
Haus auf dem alten Rosimarkt, hinter dem Schot-tengarten, an den Salzburger Erzbischof Conrad ver-kaufte. Seither gar sehr vergrößert und erweitert,hieß es der S a lzburgerh 0 f und ist nun daö kai-serliche Zeughaus in der Renngaffe und imElend. In den Schottner - Urkunden dieser Zeit undnahmentlich in einer Schenkung von Gilten in Erd-berg, erscheinen alle die Mächtigen an Albrechts Hofe,Hermann der Marschall von Landenberg, AlbrechtStuchs von Trantmannsdorf obrister Landrichter inÖsterreich, Meister Bertholt» obrister Schreiber Her-zog Rudolphs (Vaters des Johannes Parricida) Ul-rich von Wolkersdorf rc.
Der reiche Bürger Conrad Urbetsch und seineHausfrau Gisela gaben den Schotten für eine Stiftunga3c>4 Grundrecht in der Tnensoitstraße, in der unternBäcker-, Renklerstraße, auf der hohen Brücke undam hohen Markt. — i3o8 am Montag vor St. Lam-brecht verkaufte Niklas der Preusl seinem Ohm demRitter Greif von Mariastiegen eine Gilt Adloldeshofbey Zaismannsbrunn oder St. Ulrich, welches schoni3o3 an die Schotten gekommen war, die dafür demRitter Grifo die Capelle bey Mariastiegen überließen,nebst einem daran gelegenen großen Wohnhaus undThurm. Die wurden i35y von eben dieser Familie,in der sich der Nahmen der Greifen forterbte, an denPassauer Bischof Goctfried von Weisseneck verkauft,zur beständigen Wohnung des passauischen ErzpriesterSund Offizialen in Wien.—Dieses in der Folge durchAnkauf und Zubau sehr veränderte und erweiterte