D i e Schotten. i 5 i
den schon von seinem Vorführer Wilhelm geschehenenAnkauf des Holzes zu St. Veit und der Wiesen zuEichau und zu Hochau von den Haßlern und von denTirnas und ihrem Diener Hannsen Radeindl, Bür-ger zu Wien.
XXVII. Albrecht, f i 3 . Febr. 1401. Em-pfing die Stiftung Barbaras, der Witwe Ulrich Ottsvon Liechtenstein zu Murau, Tochter Piligrims vonBuchheim.
XXVIII. Johann II. ch 4. Febr. istoZ.
XXIX. Thomas II., der l e tz t e Abt aus demursprünglichen Stamme der Schotte n, erhielt dieBestätigung der Herzoge Gebrüder Wilhelm, Leopoldund Ernst > 4 o 4 , i4o8und 1410, und ihres VetterAlbrechts V. 1412 und 1418. — Schon unter ihm,ja unter seinem Vorführer finden sich weltliche Par-teyen im Schottenhof (z. B. Friedrich GebclShofer,Bürger, gibt 1400 seine Wohnung im Schorcenhofauf) und seine letzten Jahre bezeichnet der KostnitzerKirchenrath und das Auflodern des Hussitenkrieges.—Abt Thomas, ein gelehrter, strenger Mann, war Vi-sitator, Commiffar und Superintendent an der Wie-ner Universität. Er errichtete eine Musikschule im Klo-ster, derer einen eignen Chormeister vorsetzte. — 1410ging das ganze Schottenkloster in Rauch und Flammenauf. Dieser Schlag entschied. Seit den großen Landpla-gen unter denÄbtenPhilipp undClemens war dieWirch-schafc des Klosters immer mehr verfallen, damit aberauch alle Gottesfurcht, alle Zucht, Sitte und Gottes-dienst. Der Strom der Zeiten hatte ein anderes Rinn-