D i e Schotten. i5g
cher und Handschriften. Wer Treffliches hierin besaß,vermachte es den Schotten z. B. Johann Polzmacher,Probst zu Brunn. Seine Sammlung umfaßte alleMaterien des römischen und des canonischen Rechts,Wucher, Duell und Repressalien ausgenonimen, Dan-tes und Petrarcas unsterbliche Lieder, von den Alten:Cicero, Sallust, Ovid, Virgils Georgica, Lucan,Boethius vom Trost der Weltweisheit, das neue Ge»dicht Gamfreds, die trojanische Geschichte von dem un-getreuen Weib und „tpiamdnm liistoriniu de re-gina pariente asellum et panphulum in mio etc.”Den Juristen sollten diese Bücher auch ausgeliehenwerden , jedoch sollten sie dafür nach Maß des WertheseinPfand einsetzen rc. — Zu Pulkau, wo ein frühererZehendstreic mit St. Polten und mit den Grasenvon Hardeck i38o, ein späterer zwischen Zwettl undden Schotten 14^7 geschlichtet worden, und GrafHanns von Hardeck, Burggraf zu Meidburg i3g7die Fronleichnams - Capelle gestiftet, Ulrich Eyc-zinger aber, noch als Hauptmann zu Znaim (t436)in seiner, nach Pulkau eingepfarrten Feste Schrarcen-thal, eine vielbesuchte Capelle gegründet, verzichtete(i4&2) Friedrich von Hohenberg auf die Güterzu Niederrezbach, die zur Widerlage abgetretner pfart-herrlicher Rechte gegen Schratcenthal der Pfarre Pul-kau übergeben wurden. — i 455 gab Schwester Annavon Vösendorf, Äbtissinn von Ht. Niklas auf derLandstraße, den Schotten ei» dienstbares Haus auf, inder Chleberlucken vordem Schotlenthor, einst deinMeister Peter Deckinger, Lehrer der geistlichen Rechte