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war er im 23 esi§ und hatte schon die ersten Mona-the , durch zweckmäßige Herstellung der verfallenenGebäude, durch wesentliche Verbesserungen des ver-nachläßigten Weinbaues, durch Grabung des tiefenKellers in der Abrey bezeichnet, als die Heeressiuthdes großen Suleyman gegen Wien heranbrauste undes vom 21. September bis i 4 > October ängstigte.Nun ward dem alten Niklas Salm die Gelegenheit,das schönste Blatt in den Lorber zu flechten, den ihmder Schottner Abt Chelidonius für die frühern Groß-thaten gewunden. — Conrad befand sich hier in der>seinem frühern Kriegsleben leider nicht unbekanntenLage, daß der Feind weder die bedeutendste Rück-sicht noch die größte Gefahr dem wachsamen Augedargebothen, sondern weit Schlimmeres aus dem eige-nen Innern drohte. Es war nähmlich bey den Schot-ten ein zuchtloses Volk deutscher Landsknechte einge-legt. So lange die Belagerung alle Blicke gen Au-ßen kehrte, so lang der alte Salm, ihre Sonne in.so vielen dunkeln Schlachten, sie mit eiserner Rutheregierte, brach das Ärgste noch nicht aus. Aber alsihn, beym letzten Hauptsturm, im glorreichsten Au-genblicke seines Lebens, auf der Augustincrbastey, amKärnthnerlhor die Todeswunde getroffen und er den-noch den Feind zu verfolgen, in der Sänfte nachMarcheck geeilt, dort aber auf dem Salmhof, vonseinem Lager nimmer aufgestanden, riß die habgierigeWuth der Landsknechte Zaum und Zügel. FünffachenSold fodernd, für fünf abgeschlagene Hauptstürme,empörten sie sich wider ihre Obersten mit viehischer