Die Schotten. 171
das Türkenheer mit panischen Schrecken und in über-eilte Flucht. — Conrad erhielt i 54 o das Vorrecht,Altäre zu weihen und den bischöflichen Segen zu spen-den.— Am 10. October > 52 Ü bekannte Jakob Nagel,Präceptor des heiligen Geistspitals jenseits der Wienund sein Convent den Schotten dienstbar um zweynebeneinander liegende Häuser im Kiel, nun Dom-kapitlisch, gegen dem Haus über da der Haid scheust.jDOi wurde der Bau des harrachischen Hauses aufder Freyung, neben dem Schotten - und Mölkerhof,begonnen das vormahls Sebalds Reichenauer gewe-sen. Lukas Graswein von Wcyer, der HarrachischenVormund und Gewalthaber, fertigte darüber das Be-kenntniß. Ähnliche finden sich von von Hanns
Fünfkircher zu Steinabrunn und Eustachen, Enkelinnder Zinzendorse um Familienhäuser, dieser in derSchenkenstraße, jener am Kiel, oder auf dem Mist.(X. 207.) Die Reformation griff im Schoctenklosterweit weniger, als in einigen andern Klöstern um sich,doch fehlte es auch da nicht gänzlich an Beyspielenvon abtrünnigen Geistlichen. Der völlige Verfall an-derer Klöster gab den Schotten zwey Pfarren, diejene nichc mehr besetzen konnten. 1640 ain Mittwochnach Bartholomäi übergab Stephan, Abt zu Form-bach jene zu Enzersdorf bey Sc. Veit und iÖ-jiSonntags Eraudi der Baumgartenberger Abt Ma-thias, Gumpendorf. — Abt Conrad ch am i 4 -September j 641.
XLVI. W 0 lfgang Traunst e iner, einBayer, ch 27. Sept. x562, durch edle Gastfrcyhcir, zeit-