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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg. 9

die ehemahls ihr F reyth 0 f war, gegen dem, daßer ihnen die von seinem Vorfahren am Reiche, Al-brecht ll., Stifter von St. Dorothe, gemachte Schen-kung wöchentlicher vier Pfund Pfenninge bestätigte.

Ferdinand!., welchem Wien seine heurigeGestalt und Befestigung verdankt, baute weiter ge-gen St. Michael heraus, vermehrte, verstärkte undverschönerte die Burg überhaupt: ein Verdienst, wel-ches zwey, die Jahre ,556 und i5Ö2 bezeichnendeInschriften, die eine über dein Einfahrtschor vomDurgplatz in den Schweizerhof, die andere ob demehemahligen Hoftheater - Musikalien - Verlag verewi-gen. Er kaufte auch das Marschall Ebersdcrfische Hausan sich, als er nach dem Tode Map's I., seines edelnAhns (,2. Jan. ,5,9) mit seinem Bruder Carl,aus Spanien herankam und den Zwist der alten undneuen Regenten, durch den Gerichtstag zu Neustadtgeendigt hatte. — Er ließ dies HauS ganz niederrei-ßen und zur Freude seiner jungen Gemahlinn, der ja-gellonischen Anna, (die gleich seiner Urgroßmutter,der portugiesischen Eleonore und anderer frühererHerzoginnen hier heraus wohnte), auf dem Grunddieses Hauses, des Michaeler- Platzes gegen die Reit-schule, des Vögelmarkcs, der Stallburg und zumTheil des Josephs-Platzes, einen neuen L u st- undIrrgarten anlegen. — Drey Jahre nach dieserErwerbung (,52.5) erlitt aber die Burg einen empßnd-lichen Verlust dadurch, daß eine nächtliche Feuersbrunst,das Zeughaus der Burg oder den Cillyhöf ver-zehrte, der auf der Stelle theils des heutigen Ama-