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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg.

dem Donaukanal gewonnenen, sehr bedeutendenRaum, durch eine neue Umfassung mit der Stadt zuvereinigen. — Ein casematlirler Wall sollte von derrechten Schulter der Schottenbastey bis an das Do-nauufer auf mehrere Klafter oberhalb der Augarten-brücke erbaut werden, von wo aus ein, stromabwärtsziehender Quai von Quadersteinen, sich an die , bisan daS Ufer verlängerte linke Face der Biberbasteyanschließen sollte.

Ein anderes Projeet bearbeitete der verdienst-volle Führer aller dieser Arbeiten, Major von Z i m-m e r, nach der Idee Sr. k. H. des General - Genie-Direetors. Höchstselbe wünschten nähmlich in jenemEntwurf, anstatt des Quai, ebenfalls einen casemat-kirten Wall, .der sich aber schon an die Spitze derGonzagabastey, (zwischen dem Fischer- und Schanzel-thor) anschlösse und zwischen sich und dem Donauarmhinlänglichen Raum gewährte zu einem Ausladungs-platz des für Wiens Approvisionirung und für seinenHandelsverkehr höchst wichtigen Wasser. Transportes.Es wurde darin angetragen, den gewonnenen Raumhoch anzuschütten, daß er sechs Fuß über den höch-sten Eisgang, somit keiner Überschwemmung ausge-setzt sey. — Die in diesen Raum eingetheilten Bau-plätze, gäben einen 35o Klafter langen und 8 Klaf-ter breiten Corso, in dessen Mitte ein großer Platzso lang wie der Graben und drirthalbmahl so breit,kommen sollte, an dessen einem Ende, durch denHauptwall, Lhöre zur nächsten Berbindung mit derRossau angetragen sind.