CCXXXVriI Urkundenbuch.
nagsten Jarsfrist Darnach ainem Zrem Mitbürger verkauffen sul,len vnd wollen und 2»i das in der obgcnanten Zeit in der beuert-ten von Wienn gruntxuech vertige» vnd Nutz vnd gwcr schreibenschreiben lassen als ander Zr Mitbürger und solcher vcrtigung sstvnd Gcwonhait ist, vngcuerlich, ob wir villeicht das so paldfueglich nit verkauffen möchten. Auch ain Wilbrieff von »unseremAllergnädigisten Herren dem Römischen kaiser -c. Zn der selbenverligung auspringen und vberanttwurtcn an als vertzichen trcw«lich vnd vngcuerlich ic. ic. ic. Mit vrkund des bricsS bestgltn mitvnnsercn obgcnanten Abbt vnd Conucnt baidcr auffgedrukhten Zn-stgel Geben In dem obgcnanten gotzhawS zu Sand Mareintzcllan Sixts tag des heiligen BabstS vnd Martres Nach christi gepurdTawsend vier hundert vnd Znn dem Drcwuiidachtzigisten Zaren ic.
cclxxxvii.
Otto, Pfarrer zu Lanzendorf, verpflichtet sich zu einemIahrtag für Georgen von Nußdorf, um einen Kramam hohen Markt, bey einer Pön von ein Pfund Wie-ner Pfenning an die arme» Leute des St. Lazarus-Hospilals zu Wie».
Wien den 5. September iZgk>.
Ich O t t dietzeit Pharrer z e Lanzendorf Bekenn-
um die Lieb itnd Andacht so der erber man Zörg der Nusdorfferkein Gott aenad Hintz der egenantcn Pharrkirchen gehabt hat dazer durch seiner Scel Hail willen dartzugeschafft hat umb ain
ewigen Zartag- a i n C h r a m gelegen am H o h e n i» a r k ch t
z e W i e » n e gegen der S ch r a n n über. Daz ich und all mein
Nachkoiiien-verpunden — — den Zartag zu begeen-.
Wenn wir-säumig — — füllen wir vcrvallen sein ain
Phunt Wienner Phenning zu geben den dürftigen Leuten
datz sand Lazer ze Wien -darumb der trief — vcrst-
gilt mit mein anhangundcn Znstgl und mit der egenantcn Pharr-kirchen Lehcnhcrren Znsigil des Erwirdigen Herren Hu Antho-
niens Brobst ze Wien-—. Geben ze Wienn Nach Kristj
Gcburde drewtzehenhundert Zar darnach in dem Acht und Newn-tzigiste» Zarc des Mittichens »ach fand Gilgen Tag.