Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Alc Ale zr

Person ehren" :c. Von dieser Höhe hat ihn indeß plötzlich die1808 erfolgte Tbronrevvlution in Spanien gestürzt, und er wurdearrctirt. Der damalige Großberzog von Berg rettete ihn, und erlebt gegenwärtig bei seinem Könige in Frankreich.

Alcuinus, Flaccus, oder Alchuin, auch Albin, ein be-rühmter und gelehrter Engländer, der Vertraute, Lehrer und Rath»geber CarlS des Großen, dem er noch mehr war, als Mäcenasdem Kacser August. .Er war zu Kork ums Jahr 736 geboren, er-hielt in der Schule daselbst — die Englischen Schulen waren damalsdie vorzüglichsten — Unterricht, und wurde schon um 758 selbst-Vor-steber derselben. Auf seiner Rückreise von Rom. von da er einemFreunde das Pallium (s. dies. Art.) geholt hatte, lernte ihn Corkder Große kennen, der ihm sogleich seine Dienste antrug in dieauch Alcnin im folgenden Jahre trat. Carl lstß durch ihn nichtallein an seiuem Hofe Unterricht ertheilen, zu welchem Zwecke eineHvfschule errichtet wurde, sondern überließ ihm auch die Aufsichtüber verschiedene Klöster, in welchen Alernn sur die Verbreitungder Wissenschaften sorgte. Roch mehr: die meisten Schulen in Frank»reich wurden entweder von ihm gestiftet, oder in bessern Flor gebracht.Dies geschah besonders durch die Schule, die er in der Abtei St. Mar-tin zu Tours 796 anlegte und dabei die Echtste zu Aork zum Musternahn,. Hier unterrichtete er selbst eine große Anzahl Schaler, welchein der Folge die Gelehrsamkeit in der Fränkische» Monarchie verbrei-teten. Alcuin nahm endlich 8oi von dem Hofe seine Entlassung,und ging in die Abtei St. Martin zu Tours, von du aus er jedochmit Carln sich durch häufige Briefe unterhielt; starb aber schon 804..Er hinterließ außer vielen theologischen Schriften auch mehrere zumUnterricht in den Anfanqsgründen der Philosophie, tzcr Redekunst und-der Sprachlehre, auch selbst Gedichte und eine große Anzahl Briefe^die zwar einen nicht angenehme» Sti! haben und überhaupt den nochungebildeten Geist ihres Zeitalters deutlich bewähren; indessen er-kennt man ibn auch noch letzt, nach einem Jahrtausend, für den ge-lehrtesten und gebildetesten Mann seines Aeiral ers an, und man mußeingestehcn, daß durch diesen Engländer Frankreichs und DeutschlandsWissenschaften und Schulen erst gegründet wurden.

Al-dermann, (a. d. Augelsächs.) ein alter Mann, der Erfah-lrunq und Klugheit hat; eine obrigkeitliche Person; ein RarhsvcrraI» London führen die 2ü.Personen, welche nebst dem Lordmajvr daSEtadrreginienc verwalten, diese» Titel.

Aldobrandini. DcrName einer Fürstlichen Familie zu Rom/der in der Kunstgeschichte genannt wird, weil ein antikes, eine Hoch-zeit vorstellendes Gemälde in der Villa dieser Familie den Namen,der Aldvbrandinischen Hochzeit erhalten hat. Es ist auf Mauer ge-malt und murdc unweit von St. Maria Maggiore in der Gbgevd,wo ehemals des M äcen a s Gärten waren, zur Zeit Clemens Vlkl.entdeckt, und von da in jene Villa gebracht. Wir babcn von Böti-gern im 1 . 18,1 ci,ie sthr lehrreiche Abhcmdlung hierüber erhalten.

Alekto, s. Furien,

Al e mannen s. V ölk erw a nd erung.

' d'Alembert, (Johann Jacob) ein berühmter Französischer Ge-lehrter, welcher einen großen Einfluß in bis Französische Literaturharte, ein Freund L v l t a i r c' s und F r i e d r i ch s des Zweiten- mirweichem letzter» er einen Briefwechsel unterhalten hat, der sich in desKönigs Schriften findet. Er zeichnete sich in de^ frönen Literatur,