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Frau, RosaVenozza, und zeugte mit ihr sünftKinder, die erals Papst auf alle Art zu erbeben suchte. Die Feindschaft der zweiangesehensten Kardinale jener Zeit, desAscanio Sforza, Bru-ders des Ludwig Moro, und Julians dclla Rvvere (desnachmaligen Papfts Julius II.), bahnte ihm den Weg zum päpst-lichen Stuhle. Alle erstaunten über seine Erhebung, und der KönigFcrchinand von Neapel vergoß Thränen, als er es erfuhr. Kaumsah fhn Rom eingeweiht, als er schon heilig geschworne Bedingun-gen brach, die ihm die Kardinäle vorgelegt hatten, und als er schonfaliche Zeugen aufstellte und beschwören ließ. daß fein Sohn CäsarBorg,« (in dessen Diensten Macchiavell die Grundsätze seinesBuches vom Fürsten kennen lernte) eines andern Mannes Sohnsrv, um ihn zum Kardinal machen zu können. Die lange 'Abwesen-heit der Päpste in Aviguon hatte das päpstliche Ansehen und die Ein-künfte denclben sehr vermindert, und sein ganzes Streben ging da-hin , auf alle Art diesen Verlust wieder zu ersetzen. Er suchte dieMacht der Jraliäntschen Fürsten zu vermindern, und gebrauchte idieschändlichsten Mittel, um seine Absichten zu erreichen. UngeheureSummen Geldes suchte er aus den christlichen Staaten zu ziehen,«nd a s Venedig erhielt er yyy Pfund Äolo, eine ung beure Sum-me für jenes Zeitalter. Er schlichtete die Streitigkeiten, die zwi-schen den Königen von Portugal und Kastilien wegen Amerika ent-standen waren, nnd setzte die Gränzen fest. Dieser Papst endigtesein schändliches Leben in einem Alter von 74 Jahren am r8. August1503, nachdem er 11 Jahre auf dem päpstlichen Stuhle gesessenharre. Sein Ende war eben so schrecklich als verdient: als er imBegriff war, m t seinem Solme einige Kardinale durch Gift binzu-ricblen, wurde aus Versehen ihm und seinem Sohne aus der Gistrfiasche eingcgoffen, und dieß v-rursachte seinen Tod.
Alerander Paulvwitz, Kaiser aller Reußen, unter demNamen Aleranderl. Er ist der älteste Sohn PaulsI-, wurde1777 geboren, vermählte sich 17Y4 mir Maria Louise, einerPrin-essin von Baden, und bestieg den Russischen Thron 1801.Milderung des Schicksals der Verwiesenen, erweiterte Censur-undGewissensfreiheit, Aufhebung mancher drückenden Lasten für denBauernstand, Verbesserung der Justizpflege und mancherlei Anstal-ten zur Emvorbnngung des Handels, der Wissenschaften und Künstezeichneten gleich den Anfang seiner Regierung aus. In der Folgewurde der Senat und das Ministerium gänzlich umgeändert, und dieMacht der Generalqouverneurs beschrankt. Im I. r8oz unterzeich-nete er einen Offensiv - »nd Defensivtraktat mit England, dem balddarauf Oesterreich und Schweden beilegten. In dem darauf ausge-brochenen Kriege gegen Frankreich schickte er gleich anfangs ein Rus-sisch-sHiUsecvrps und rückte selbst mit einer großen Armee »ach.Der für die Murren unglücklichen Schlacht bei Austerlitz in Madienwohnte er persönlich bei, entfernte sich aber bald darauf mit seinemKr> gshcer. Im I. izoü zogrn seing Armeen abermals gegen Frank-reich zu Felde. Nach der »»glücklichen Katastrophe Preußens wußteAlexanders w rser Feldherr. Beningssen, das >Tbe<iter desKrjeaes von den Russischen Gränzen entfernt zu ballen,sbis die bei-den Kaiser. Alerander »nd Napoleon, mitten in. dem.FlusseNiemcn am y. Juli 1807 sich einander die Hanh zum Frieden, hoteir.2 -, dem darauffolgenden Jahre kamen diese beidur Kaiser zu Erfurtzusammen und knüpften drrt ihre fteunösschasklichen Vcibiuduugest