53 Alg
iveglseben und Lappländischen Küsten, und sogar nach Ostindien badeunternehmen laff-n, und aus jenen Ländern Wailroßjähue, aus die-sem Edelsteine und andere Waren erhalten habe, ziemlich glaubwür-dig, zumal da man wirst die Personen die er zu dreien Renen ge-braucht, namentlich angibt. Und w wäre denn Alfred auch dererste, der seine Unterthanen uns Indien aufmerksam gemacht hat.
Algarvtti. Franz, (Gras), ein geistvoller und gelehirer Jta-liäner, weicher mehrere Schristi», die Naturlehre, die schönen Kün-ste, vorzüglich die bildenden, und das Kommerz- und Mstitärwesenbetreffend, geschrieben hat, unter denen vorzüglich sein Newton ia-nismus für die Damen bekannt ist. Er war ein Freund Frie-drichs II-, welcher ibn. sobald er den Preußischen Lbron bestieg,zu sich berief und in den Grafenstand erhob. Seiner Gesundheit we-gen reiste er aber wieder nach Italien, wo ex 1764 in ein m Altervon zwei und fünfzig Jahren zu Pisa starb. Er sehte sick selbst fol-gende Grabschrifk: ksie jscst KlA?.,orri, »sci II0II omnis. DerKönig von Preußen hat ihm zu Pisa ein prächtiges Mausoleumerrichten lassen.
Algebra, die, (a. d. Arab.). Dieser wichtige Theil der Ma-thematik ist die Wissenschaft, endliche Größen nach allgemeinen Zei-chen zu bestimmen und zu finden, für welche Zeiche» man heuc zuTage die Buchstaben des Alvhabeis gewählt hat. Einige Schriftstel-ler nennen die Algebra die Wissenschaft, eine jede gegebene mathema-tische Aufgabe aufzulösen; allein dieser Begriff wird richtiger derAn lysis (s. Aualysis) zugeeignet, von welcher die Algebra einTheil ist, nämlich derjenige, welcher sich mit endlichen Größen be-schäftigt. (Bisweilen heißt au« Algebra und Analysis einerlei.) DieAlgebra bat zwei Th ile: der erste faßt die eigentliche Buchstaben-rechnung oder diejenige Wissenschaft in sich, welche die Größen unterden Zeichen der Buchstaben berechnet; der andere lehrt die Art undWeise, wie man sich dieser Buchstabenrechnung zur Auflömng derAufgaben geschickt beoieuen soll. Diesen letzter» Theil, weicher dergrößte und wichtigste ist, nennt man auch schlechtweg die Algebra(s. Analvsls).
Aigier, eine der drei Nordafrikanischen Republiken Algier,Tunis und Tripolis. Alle diese Staaten stehen unter dem Schutzedes Türkischen Lulrans und haben ihre unumschränkten Deys (Be-fehlshaber). Tmus und Tripolis haben noch einen Baff«, welchervom Türkischen. Kaiser hingeschickr wird. Die Größe dieser Reichebeträgt 21,000 Quadratineilen. Einige Gegenden derselben sind san-dig die meisten bingegen, wie Nordafrika ubckbaupt, sehr fruchtbar.Fabriken fehlen nicht ganz und ihre Handelsstädte werden von meh-rerer Europäischen Nationen besucht. Die Einwohner sind Mauren,Araber Berbern Kaliben, Türken, Juden und Neger. Die Al-gierer sind bekannter Maßen die größten Seeräuber. LNr Hof zuKvnstantrnopel begünstigt die Seeräuberei derselben gegen die Cbri-sten und macht sie zn einer Religionssache, wie die Ehesten die Un-ternehmungen der Malcbeserritter. Ost stellt er sich au«, als könneer die Algierer in owlem Stücke nicht einschränken, welches jedochnur zum Lbeil wahr ist: weniastens durste es die Pforte dreist wa-gen. dem Kaiser Joseph kl. für die Güter, welche seinen Unter-thanen von diese» Seeräubern würden weggenommen werden, Ent-schädigung zu versprechen. Die HaniMaor „1 Aigier führt ebenfallsdiesen Namen; sie hak über Einwohner.