Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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los gemacht wird. Anker w erfen, den oder die Anker in die Seebis am den Grund fallen lassen, wodurch das Schiff angehalten wird.

Anna, Königrnvon Großbritannien, die letzte, dieaus de n unglücklichen Hause Ctuarl den Englischen Lbron bestiegenbat. Sie batre nur mitt Imäßigen Geist und dennoch ist ihre Regie-rung eine der fruchtbarsten an großen Ereignissen; sie batre das treff-Invste Herz. und doch zwangen sie die Um,raube, ihre Familie zu ver-bnnmn, die sie zu erhalten wünschte. Diese Fürstin wurde den ö.Fesr. tü6g zu Twickcubam bei London geboren, und war die zweiteTochter Jacob il, der damals Herzog von Uork war und Anna Hyde,die Tochter des berühmten Clarendon, zur Gemahlin hatte. ImI. ragZ wurde sie an den Prinzen Georg, Bruder des Königsvo« Dänemark» Christian V. vermählt. Nach dem Tode Wil-belmsIU. des Gemahls ihrer ältern Schwester, stieg sie 1702 aufden Englischen Lbron, und wurde hier von Marlborvugh be-herrscht. Am 4. Mai 1702 erklärten England, Holland, und derDänische Kaiser Frankreich den Krieg, und es entstand der bekannteSpanische Succesnonekrieg, wobei Eugen die Deutschen, Marl-borough die Englischen und Holländischen Truppen anfühlte» unddie gläniendsten Siege übe.r die Französischen Truppen erfochten.Hier urch kam Gibraltar in die Hände der Engländer. Unter ihrerM glerung wurden England und Schottland unter dem NamenGroßbritannien vereinigt, doch io, daß jedes dieser Länder seineeigenen bürgerlichen und religiösen Gesetze, s-ine eigne Kircheund Gerichtsbarkeit- behielte, aber nur ein Parlament mit glei-chen Rechten hatten. Von 17 Kindern, die sie geboren hatte, warkerns am reden gebli. b. n und als eine Wittwe von 44 Innren, gabsie den wirren der Parlamenter, eine neue Heiratb zu ichließc», keinGi >ör. Es gelang ihr nicht, ihren B-uver Jacob III. auf denEnglischen Thron zu erheben; sie starb am raten August 1714in emem Alter von 49 Jahren und nun gelangte in England daSKurhaus Braunschweig-Lüneburg zur R-giernng. Ihre Regierungi,r glänzend in England durch die ÄnegSthaien, politischen Unterneh-mungen und auch eurch die viele» genialischen Männer, die währendder Zelt lebten; unter ihnen glänzen besonders die Name» vonDrvden, Mrlton, Pope, Swift, Addison, Congreve,Stelle, Nvung, Thomson u. a. m. und Nicht mit Unrecht kannman ihre Regierung mit dem Zeitalter Ludwigs XlV. vergleichen.

Anna Jwanpivna, Kaiserin von Rußland, wurde 169z ge-boren und war die Tochter des Czars Iwan II. des ältesten Bru-ders P. rer des Großen. An den Herzog von Kurland verheirathet,wurde sie bald Wittwe, jedoch ohne Kinder, und stieg im I. i?zc>mic Hüls einer Jnrrike auf den Lbron Peters II, eines Sohnesdes unglücklichen Czar 0 witz Aleris. Die jungen Prinzen Iwanund Bas. lins Dvlgvruky herrschten damals in Rußland unterder Direktion o.s »iten Kanzler O »ermann. Dieser schmeicheltesich sein Aus hn am besten dadurch zu erhalten, wenn er dieAnna auf d. n Thron brächte, die ihm ihre Bildung verdankte undbrachte den S>nat und die Großen des Reichs dahin, der Herzoginvon Kurland das Reich zu übertrage». Basllius Dolgoruk»mußte sie von der Wahl der Nation benachrichtigen, und fand >mZimmer dieser Fursti» einen ger ng gekleidete» Rann, dem er dasZeichen gab sich zu entfernen, und da dieser nickt gehorchte, so wollteer ihn mir dem Arme nach der Lbur führen, welches aber Anna

verhinderte. Diksir Mann war Ernest-Iean von Birvn, den