Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Arc 127

1758 an, im siebenjährigen Kriege Feldzüge. — §r ponßirte flcb indemselben bis zum Hauptmann. Nach End'gung des Kriegs berei-sete er in einem Zeiträume vvn.sechszehn Jahren alle ProvinzenDeutschlands- die Schweiz, England, Holland, die OestreichischcnNiederlande, Franko ich, Italien, Dänemark, Norwegen und Polen.In jedem dieser Länder war er mehr als ein Mal. — Durch einenunglücklichen Fall in Jralien, von welchem er schlecht geheilt wurde,wurde er in seinen b sicn Lebeusjabren für immer gelähmt.

Im Jahr 178a sing er die Herausgabe des Journals: LiteraturUnd Völkerkunde an, und setzte dasselbe bis zum Jahr 17YO fort.1791 begann er die Herausgabe des Journals Minerva im Selbst-verläge, welches bls znr Herausgabe diests Werks (18 >2) noch fort-gesetzt wird, ob es gleich in einzelnen kritiscven Epochen, wie 1806und >811 eiue Zeitlang unrerbroch n war; besonders als im letzterenJahre der eigentliche Redakteur Brau sich der Redaktion plötzlichdurch srmeEutfernung entziehen mußte. Seitdem erschien dieß Jour-nal in Leipzig.

17Y1 hielt sich A. in Paris auf, von wo aus er auch eine Zeit-lang die Minerva redigirte, späterhin lebte er in Hamburg, 1311 imHolsteinischen,> und nachber in Berlin.

Seine vortreffliche Geschichte des siebenjährigen Kriegs und seinWerk England und Italien haben ihm einen bedeutenden Rang unterden Deutsch n Geschichtschreibern und Schriftstellern erworben.

Archilochns, ein berühmter lyrischer Dichter der Griechen,welcher um die Mitte des achten Jahrhunderts vor Chr. Geb. lebte.Er führte das jambische Splbenmaß in die lyrische Dichtkunst ein; vor-züglich machte er sich durch seine beißende, den Freund wie den Feindgeißelnde Satyre, berühmt und schreckbar. Sein Charakter wird alsäußerst schwarz geschildert.

, Archimandrit, der, (a. d. Griech.) heißt der, welcher Leiden Griechen, und besonders in Rußland, in einem Reich oder ineiner Provinz über alle Klöster und Aedte zu gebieten hat. Bei derRömischen Kirche ist diese Wurde nickt so.gemein mehr; nur noch ei-nige Prälaten in Sicilien führen diesen Titel, welcher sich daherschreibt, daß die Wohnungen der Mönche in den vorigen Zeiten auchM andrä hießen.

Arckimedes, der bekannteste und berühmteste Mathematikerund Physiker des Alterthums, war gegen das 1 .287. v. Chr. Geb. zitSyrakus geboren, und ein Verwandter des dasigen Königs Hierv 11.Er hat dadurch einen so allgemeinen und ausgedehnten Ruf erlangt,weil er mit seinen abstrakten Theorien die Erfindung vicleraußerordent-licher Maschinen und Instrumente verband. Man schreibt ihm die Er-findung der Flaschenzüge und der Wasserschraube zu, und er bewieseinst dem Könige, daß man mit einer gewissen gegebenen Kraft jedeLg>t heben könne, und daß er selbst unsere Erde heben wolle, wenner außer derselben einen festen Staudpunct auf einer andern habenkönnte. Er bewies zuerst den Grundsatz: „daß ein Körper, denman in ein Fluidum taucht, einen Theil seiner Schwere verliert, dieder Schwere des Fluidums, das diesen Raum ausfüllte, gleich ist."Er bediente sich dieses Grundsatzes, um einen Betrug zu entdecken,der durch die Beimischung zu einer Krone, die König Hier» ausremem Golde zu machen besohle» hatte, gemacht worden war. Langebeschäftigte ihn die Lösung dieses Problems und enthusiastisch soll er«us dem Pade gesprungen seyn, in dem er es entdeckte, und nackend