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ren, anweisen, eine schriftliche Anweisung ausstellen.' Der eine sol-che ausstellt keißt Assi gn ant.
Assimiliren, verahnlichen, ähnlich darstellen. Asl Initia-tion, die Aehnlickmachung, Nerähnltchung -"wird besondere vonder allmäligen Verwandlung der dlahrungs-Stoffe oder genossenen?lahrungö-Mittel gebraucht, vermöge welcher sie die Beschaffenheitder Bestandtheile des Pflanzen - oder Thier-Körpers annedmen.
Assonanz (Poetik). Diese musikalische Rede-Figur, kannman eine Schwester der Llliteration (siehe diesen Art.) nennen, dennwie diese in einer Uebereinkunft der Consonanten in mehreren Wör-tern des Satzes bestellet, so die Assonanz in der Einheit der Vokalein verschiedenen Wörtern. Von dieser Art ist in Fr. SchlegelsAlarkos:
Wie meine Burg dort glänzend glorreich oben throntDer Väter Denkmal, sonst Alarkos hoher Stolz.
Assas (Nicolaus, Chevalier »') war Capitain in FranzösischenDiensten und zu Vigan geboren.' Sein Andenken erhält eine höchstpatriotische Aufopferung. In der Nacht vvm lZ — rü Okt. lsüakommandirte er bei Klosterkamp in der Nähe von Geldern eineFeldwache, und ging bei Anbruche des Tages aus die Wachen zuuntersuchen. Hier traf er auf ein feindliches Corps , das die Fran-zösische Armee überfallen wollte, wurde ergriffen mit der Drohung,daß der erste Laut, den er ausspräche, ihm das Leben kosten würde.Das Wohl der Franz. Armee stand jetzt auf dem Spiele, er sammeltedaher seine ganze Kraft und rief! „Hierher Auvergne, die Feindesind da!" Die ihm gemachte Drohung wurde sogleich vollzogen. DieseThat war schon vergessen, als sie Voltaire durch Lobeserhebungenwieder ins Andenken zurückbrachte, deren sie so werth ist. Asiasstarb unbeweibt, aber doch machte man für seine Familie eine Pensionvon 1000 Livres. Durch die Revolution wurde sie unterdrückt, istaber in der neuesten Zeit wieder ausgezahlt worden.
Assoziarion der Ideen, die Verknüpfung von Gedan-ken; eine in den, Spiele des menschlichen Geistes allaugenblickiichvorkommende Erscheinung, vermöge welcher sich an die Idee, die wirdenken, gleichzeitige und auf irgend eine Weise gleichartige Idee»knüpfen.
Assyrien, ein im Alterthum berühmtes Asiatisches Reich,dessen Gränzen jedoch nicht zu allen Zeiten gleich waren. A ssursoll es gegründet und die Hauptstadt Ninive nchst einigen andernStädten darin erbaut haben. Unter den Regenten dieses Reichs sindvorzüglich Ninus und seine Wittwe und Tbrsnfolgcrin, Semira-mis, berühmt. Ninus unterwarf dem Assyrischen Reiche das Ba-bylonische (welches Nimrod gegründet haben soll), das Modischeund noch einige andere Reiche, und in der Folge wurde die StadtBabylon die Hauptstadt dieses Reichs. Unter Sardanapal (welcherim I. der Welt zv88 die Regierung antrat), einem weichlichen aberdoch nicht von allen Vorzügen entblößten Regenten, machte sich (I. 2-d. W. ZIO8) Arbaces, Statthalter von Medien, zum Herrn desAssyrischen Reichs; Sardanapal verbrannte sich zu Ninive in seinemPalaste. In der Folge löste sich dieses Reich in die drei Reiche, auswelchen es hauptsächlich zusammen gesetzt worden war, auf; und esbildeten sich aus demselben das (neue) Assyrische, das Mediscbe unddas (neue) Babylonische Reich. Das Babylonische wurde zwar vonAffarhaddou von neuen dem Assyrischen einverleibt: allein Nabopvlas-