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gang zu Leu Gärten der Hesperiden verwehrte, in dieses GebirgeVerwandelt.
Atmosphäre, die, (a. d. Kriech.) die Dunstkugel» der Luft-kreis, die Luft. ^welche die Erde umgibt und sicb stets mit derselbenbewegt, und also^ein Theil der Erde mit ist. Man schetzt ihre Höbeauf § Deutsche Meilen. Wo die Atmosphäre aufbort fingt die Him-melslufc oder der sogenannte Aether an, welcher den Raum zwischenden Himmelskörpern ausfüllt. — Ueberhaupr gibt man einem jedenDunst, welcher einen Körper umgibt und sich mit ihm fortbewegt,den Namen Atmosphäre; s» baben z. B. die Sonne, der Mond,der Mensch u. s. w. ihre eigene Atmosphäre.
Atmosphärische Luft, die, die Lust, in welche die Erdku-gel eingehüllt iit. Man schätzt ihre Ausdehnung von der Erde an bisrn die höbern Regionen auf Eine Meile; die Luftarp welche alsdanndie atmosphärische Luft umgibt, heißt der Aether oder die äthe-rische Luft.
Die atmosphärische Lust ist aus zweierlei Luftarten zusammen-gesetzt. Die eine Luft macht ungefähr drei Viertheile der atmosphä-rischen Luft aus, und wird Salpeterstvff-Gas oder phlogi-stische Luft genannt; sie taugt für sich allein nickt zum Athmen,auch verlöschen die Lichter in derselben. Die andere Lustart, welcheder vorhergehenden beigemischt ist, beträgt ungefähr Ein Vierlheil,und heißt depblogistisirte Luft, Lebenslust oder Feuer-luft. Diese allein ist es, welche von thierischen Körpern geathmetwerden kann, und die das Leben unterhält; nur vermiet, !stsbr bren-nen Lichter, die sonst in einer jeden andern Lufrart verlö'cken; daherder Name Lebenslust und Feuerluft. Außerdem sind der at-mosphärischen Luft noch verschiedene andre Substanzen, nach Beschaf-fenheit der Umstände und der Ausdünstungen, beiaemischr, z. B.Wasser, sire Luft, Luftsäure u. s. w. Je höher eine Gegend ist, destoreiner ist die Luft, d. i. desto mehr enthält sie depblogistisirte Luft;daher kommt es, daß man auf hoben Gebirgen ein Wohlbehagen em-pfindet, dessen man in niedrigen Gegenden nicht fähig ist. Man darfaber nicht glauben, daß man dadurch sein Leben verlängert; vielmehrverlebt man seine Tage in dieser Luft zu geschwind, so wie ein Lichtin derselben zwar außerordentlich hell brennt, aber auch um so ge-schwinder verzehrt wird. Die Natur hat also wohlweislich in der at-mosphärischen Luft eine solche Mischung getroffen, daß sie nicht mebkLebenslust ath.uen läßt, als gerade zur Erhaltung unsers Lebens nö-thig ist. Durch das Einathmen wird die Lebenslust mit dem Blutevermischt. Was wir wieder ausathmcn, ist das Salpeterstvff-Gasoder die zum Atbemholen untaugliche Lust: daher kommt es, daß,wenn viele Personen in Einem Zimmer sind, es denselben zu engewird und die Lichter dunkel brennen; sie saugen nämlich die Lebens-lust ein, und durch das Ausathmcn wird das Zimmer bloß mit irre-spirabler Luft angefüllt. Man hat viele Beispiele, daß Mensche»davon gestorben sind.
Atom, der, (a. d. Griech.) ein Körper, der so klein ist, daßer sich nicht mehr durch die menschlichen Sinnwerkzeuge erkennen läßt.Verschiedene von den alten Philosophen, z. B. Epikur, haben behaup-tet, daß diese Atomen von verschiedener Natur und verschiedenen Eigen-schaften wären, daß sie den ganzen Raum des Weltalls angefüllt undnach und nach sich gn einander angehängt und sich mit eingüder per-