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von ihnen ganz verschont bleiben. — Je wärmer die Witterung,desto großer ist ihre Lebhaftigkeit. Kälte scheinen sie nicht venragnzu können, und dennoch tobtet sie auch die strengste Kalte nicht.Man bat tausend Mittel wider die Wanzen angegeben, und m uin-ter als Arlane theuer im Publikum vertrieben, ohne ein eigentlichesUniversalmittel ausfindig gemacht zu haben, ihre totale Ausrottungzu befördern. — Eine vom Pferdcsckweiß durchdrungene Friesdickeins Bette gelegt, soll die Wanzen in einer Nacht ködren. Gefräßigsind sie, denn man hat die Beobachtung gemacht, daß in Gläser ein-gesperrte Wanze» bei überspanntem Hunger ihre Kameraden aufspci-steu. Ihre Fortpflanzung soll geschehen, indem sich beide Geschlechterrückwärts mit den Hintertheilen ihres Leibes einander nähern. DasWeibchen legt ihre Eier in die Fugen und Spalten der Bettstellenund anderes Hauögeräkh, und diese Vermehrung berechnet man für«Jahr 4 Mal. Die Jungen sehen anfänglich weiß und sind mit blo-ßen Augen kaum zn erkennen, nach und nach färben sie si» röthllch.Ihre Haut verlieren sie jährlich verschiedene Male, wovon die leerenBälge zeugen. Ihre Haut ist sehr dünne, und der Gestank, wennmau sie zerquetscht, unerträglich. Ihr größter Feind sind stark rie-chende Materien. So tobtet sie Schwefel, in ihrer Nähe angezün-det. Verschmiert man die Oeffnungen ihrer Wohnungen mit einerMirtur von starkem Branntwein und Terpentinspirilus oder dest'l-lirtem Terpentinöl, mit etwas Kampfer vermischt, so ist ihr Todebenfalls nahe. Diese und ähnliche Mittel werden angewendet, schei-nen aber nur auf einige Zeit zu helfen. — Der Feind der Bettwanzeist die sogenannte Kothwanze, die in den Stuben herumkriecht undmit Staub und Kehricht bedeckt ist.
Beurnonvilse (Peter Ryel von), Division-general, ehema-liger Kriegsminister, Mitglied des Crhalrungesenats, Botschafteram Spanischen Hofe, Graf, Großofficier der Ehrenlegion rc. Gebo-ren den 10. Mai 1752 zu Champigneul. Er diente anfangs bei derEskadre SuffrenS als gemeiner Soldat, sodann als Sergeant, stiegbis zum Major von dem Militär auf der Insel Vourbon, wurdeaber von dem Kommandanten der Insel verabschiedet; das Gouver-nement gab ihm zur Entschädigung da« Ludwigskreuz. Er kaufte sichbierauf eine Officierssteve in der Schweizergarde von Monsieur, Bru-der des Königs. Im August 1792 ward er als General unter Dü-mouriez angestellt, der ihn seinen Ajar nannte. Im November des-selben Jahres erhielt er das Commando einer Armee, die gegenTrier marschiern sollte, und mit der Benrnonville einige unglücklicheGefechte, namentlich das bei Pellingen, gegen die Kaiserlichen lie-ferte. Den 4. Februar 179z ward er zum Kriegsminister ernannt,verlangte aber einen Monat darauf seine Entlassung. Den 14. Märzdes folgenden Jahres ernaunte man ibn von neuem zu diesem Depar-tement , und er nahm es an. Er ging nach St. Amand mit demAuftrage, Dümouriez arrctiren zu lassen, ward aber selbst verhaftetund mit den 4 Kommiffarien des Nationalkonvents in das Haupt-quartier des Prinzen von Kobnrg gebracht. Man führte sie nach Ol-mutz, wo sie bis zu ihrer Auswechslung gegen die Tochter Ludwigszu Basel den 22. November 1795, blieben. Nach dem IS.sructidor (4. September 1797) wurde Beurnonville zum Befehlsba-A der Französischen Armee in Holland ernannt. Früher schon imMonat Mai war er im Vorschlage für das Direktorium gewesen.M November legte er das Eommando in Holland nieder, und das
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