ZIS Blu
Hülle umgeben ist. — Blnmenkaiser, eine Blume, aus welchernoch eine zweite. Und aus dieser noa, eine dritte hervor sproßt, so daßihrer drei über einander stehen.
B I u menstück, das, ein Gemälde, bei welchem die Darstellungvon Blumen der Hauptzweck lst. In eurem solchen Gemüs e müssendie Blumen mir dem pünktlichsten Fleiße und dem feinsten Gefühlefür die geistigen Rührungen, weise man an denseioen entdeckt» gemalt«erden. BerenLael, Segher, Drechsler, van Huisum sind MeißelHierin; der lezrere ist vorzüglich wegen -einer Rosen berühmt.
Kiumenuhr, ist eine Ordnung von Blumen aus einem Beete,deren Kelche sich zu einer gewissen Zeit auf- oder zuschließen, und ausdiese Weise dem Kenner die Stunden anzeigen. !
Blut. Diese rothe! Flüssigkeit befindet sich außer dem mensch- 1lichen Körper in allen Läugrhieren, Vögeln, Amphibien und Fischen;Hei den iezkern Heide» Thierklaffen aber mit dem wichtigen Unterschie-de, daß sie nicht warm, sondern kalt ist, und die Temperatur desMediums annimmt, in welchem sich diese Thiere aufhalten. Die In-sekten und Würmer haben eine ganz verschiedene Flüssigkeit, .eiuenSaft von weißlicher Farbe, der mit dem eigentlichen Bütte nicht ver-Llrchcn werden kaun, ob man ihn auch wohl weißes Blut nennt. Daseigenrliche Blut bestehet aus feinen runden Küselchen, deren Durch-messer noch nicht den z«roste» Theil eines Zolls geschäht wird', odernach andern, aus plattgedrückten Bläschen. Es enthält zwei verschie-dene Substanzen, die sich beim Gerinnen von einander scheiden: das ,Dlutwaffer, eine wäßrige, eyweißähnliche Substanz und eine dicke,schleimige Materie, der eigentlich dje rothe Farbe zukommr, die vielschwerer ist, als jene, und Blutkuchen heißt. — Die rothe Farbedes Bluts rührt nach Einigen von dem brennbaren Wesen (Phlogistv"/in der Sprache der neuern Chemie Origene, Sauerstoff,) her- Andereschreiben sie, und wie es scheint, mit größer». Rechte, den darin ent-dairenen Eisentheiichcn zu, welche den Farbestvff des Blutes wenig-stens binden und seine Wirkung bestimmen. — Für das Leben desthierischen Körpers ist das Blut von der größten Wichtigkeit, undman kann es füglich als den Quell des Lebens ansehen- Es ist, stlange der Körper lebt, in steter Bewegung, welche nur mit dem Todeaufhört. Außerhalb des Körpers geht mir demselben sehr bald eineauffallende Veränderung vor; es fängt an zu gerinnen und geht her-nach zuerst in eine sauere, dann in eine faule Gährung über. — AllesBlut nimmt seinen Ursprung aus dem Milchsäfte und sezt nach uiwnach die für die Erhaltung und das Wachsthum des Körpers erforder-lichen Nahrungssäfte durch eine Menge hierzu geeigneter Gefäße ab.Dieß geschieht, während es aus dem Herzen, bis zu den entfernteste» ^Theilen des Körpers und von da wieder zurück getrieben wird. —Blut Umlauf, so lange noch Leben im thierischen Körper ist, be-findet sich das BIur in einem beständigen Kreisläufe, dessen Prinzip da»Herz ist. Der Blutumlauf ist gleichsam die Grundlage und allerersteBedingung des Lebens- Mlt ihm hört alles Leben und folglich ssdeübrige Verrichtung des thierischen Körpers auf. Erst im vorigenJahrhunderte entdeckte sie der Engländer Harvev. Das Herz hat einedoppelte Bewegung, welche unaufhörlich wechselt; die eine ist zusam-menziehend; die andere erweiternd. Mit dem Herzen sind zwei Artenvon Kanälen verbunden, wovon die eine Schlagadern, die ander»Blutadern heissen. Jene führen das Blut aus dem Herzen na«den äußersten Theilen des Körpers, diese Nehmen es aus den Pm»-