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ein Junges ein Büffelkalb. Die AbpssiNischcn Büffel sollen zwei Malgrößer als unsere größten Ochse» seyn. Die Hörner sind von unge-heurem Umfange, manche sollen 10 Maas Wasser halten. Von derGröße läßt sich leicht auf die Stärke und das Gewicht des Thiere-schließen. iQoo Pfund wiegen die von gewöhnlicher Art und eine 100Pfund schwere Haut soll nichts seltenes seyn. Aus vielen Eigenschaf-ten ergibt sich, daß der Büffel eine vom gemeinen Rindvieh verschie-dene Gattung ist. Er begattet sich z. E. nicht mit demselben; dieBüffelkuh duldet kein gemeines Kalb an ihrem Euter, und umgekehrt:die zahme Kuh kein Büffelkalb. Die Büffelin ist 12, die gemeineKuh nur y Monate trächtig. In Rücksicht der Nahrung und Lebensartunterscheidet sich der Büffel von dem gemeinen Rindviehs gar nicht;doch liebt er sumpfige und morastige Gegenden. Die Büffel, beson-ders die wilden, sind äußerst zornige, wüthende Thiere. Die, welchesie lagen, kommen öfters in Lebensgefahr. Die rothe Farbe ist idne«so zuwider, daß sie gleich auf den Menschen lvsgehen, der sie trägtDas Feuer scheuen sie. Ihr Blick verräth Wildheit und Dummheit.Ihr Gebrüll ist tiefer und stärker, als vom gemeinen Stiere. Auchsogar die gezähmten sind schwer zu dirigiren,- man steckt ihnen eine«Ring durch die Nase, um sie daran zu lenken. Sie wälzen sich gernim Schlamm, und lieben die Unreinlichkeic überhaupt. Striegeln las-sen sie sich gar nicht. Sie schwimmen auch gut. In der Oekouomi«'sind die gezähmten Büffel brauchbarer, als das gemeine Rindvieh.Sie ziehen mehr Last, nehmen mit geringerem Futter vorlieb, und dieBüffelkühe lassen sich auch melken. Eine Büffelin gibt zwar nicht soviel Milch alS eine zahme Kuh, aber desto fetter. Die Butter schmeäksehr gut, hält sich aber nicht lange. Das Fleisch soll nach Einigen »a-angenchm, zähe und hark, nach Andern aber recht schmackhaft seyn.Lnki->> OxciaLutk», Italiänische, komische Oper.
Büffet, eigentlich ein Schrank zur Aufbewahrung und Aufstel-lung des Silbergeschirrs und der feinen Tischwäsche; insgemein ei«Schenktisch, dergleichen man in Gastwirthschaften findet.
Vu ffon, Graf von, George Louis le Elerc. Dieser durch sei«Schriften über die Naturgeschichte und durch sein Naturalicnkabuiekunsterbliche Mann, wurde im Jahr 1707 zu Moutbard in Bom-gogne geboren, wo sein Vater Parlamentsraky war. Schon in seinerfrühen Jugend zeigte er einen außerordentlichen Hang zur Geome-trie. In seinpm neunzehnten Jahre ging er nach Italien, welche»Land er als ein reiches Magazin natnrhistorischer Kenntnisse ansah.Einige Zeit nach seiner Zurnckkunft aus Italien machte er eine Regenach England. Endlich ließ er sich in Paris nieder, um sich ga«ider Naturgeschichte zu widmen, wobei ihm der Umstand, daß er renkwar, überaus zu Statten kam. Er beschloß, für alle Menschen «0»gebildetem Geiste eine Wissenschaft zu erschaffen, die bisher nur s«Narurkündiger "von Profession da gewesen war. Zehn Jahr wurde«darauf gewendet, Stoff zn sammeln und Vergleichungen anzustelle«;und am Schlüsse dieses Zeitraums sezte der erste Band seiner Na-turgeschichte Europa in Erstaunen. Durch ihn ward die Naturge-schichte Mode. Er war so glücklich, in Rücksicht auf die Anatomieder Thiere von einem berühmten Naturforscher d'A üben tonterstüzt zu werden, welcher dem Grafen den Ruhm seiner glänzen-den Beschreibung, seiner Gemälde der Kitten der Tbiere, seiner phi-losophischen Betrachtungen und seines bimeissenden Stvls ließ, umsich den Beifall der Gelehrten durch die Genauigkeit seiner Zerglü-