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ganz regelmäßig seßgut und zu jeder Jahr-zeit für alle Arten vonWage« und Fuhrwerk fahrbar gemacht.
Cenotaphium, das, eiu leeres Grabmal, einem Verstor-benen zu Ehren errichret, dessen Leichnam man nicht hat bekommenkönnen.
. Censor, der, eine obrigkeitliche Person in dem alten Rom,welche die bürgerlichen Güter tarirte, und sie mit Steuern belegte,die- Aufsicht über dqß Polizeiwesen hatte, und zugleich anf die Sitzeneiner jeden einielnen Person Achr gab. Gewöhnlich waren zwei Cen>
! , soren zugleich. Censor ist bei uns diejenige unter öffearlicher Auctv-
1 riigt angestellre Person, welche über neue herauskommende Schrifteni j die Aufsicht suhlt, damit darin nichts dem Sraace ober der Religion' uachtheiilges enthalten sey. Gewöhnlich verwaften Geistliche, oder^ Lehrer auf Universitäten dieses Link, welches auch den Namen E e n,
' ^ sur fuhrt.
° ^ C e u su s, der, war bei den Römern eine der wichtigsten Staats-H ! bauolungen, welche die Grundlage zu der nachherigen Größe dieses
> Reichs ward, und in einer Schätzung des ganzen Römischen Volks,
' > iowohi drr Anzahl als dem Vermögen nach, bestand. Der Honig
l Gervius Tullins führte ihn im Jahr i?7 nach Roms Erbauung' ! ein, indem alle Römische Bürger in der Stadt und auf dem Lande
! von ihrem ganzen Vermögenszustaiide sowohl, als von der Anzahl; ; ihrer Kinder, Sklave» rc., bei Verlust ihrer Güter und ihrer kürzer,' liche« Feiycir, eine Anzeige machen mußten. Hierauf theilte er
1 > »ace dieser Augabe alle Bürger in Sechs Klassen, und diese wie-. der in C en rurien. Jede Klaffe hatte ihre besondern Waffen, ih-
^ re» bejor d-in Platz in der Armee rc. Diese meisterhafte Einlhei-, luag härte für Rom einen sehr wichtigen Vortheil. Statt daß bis-, her dw ärmsten Bürger eben solche Abgaben und eben solche Kriegs-. dienste zu leisten baerea, wie die reichen; und die Staarsverwalrung
s, in ihren wicht-gstcn Zweigen m den Händen des unwissenden und tei-
2 den,chastlichcu Pöbeis, der den größten Theil ausmachte, sich befand:r so kamen »u» vielmehr die Lasten im Krieg und Frieden meistentheils. am die Reiche»; dafür wurde aber auch die höchste Staatsgewalt inz die Hänse der reichsten Bürger der ersten Klaffe, welche so viel Cen-,, rurien als die übrigen zusammen enthielt, und sonach in die Hände
eines Standes gelegt, dem man mebr Einsicht und Kenntnisse zu-z krauen konnte. Die Bürger der letzten Klaffe, welche gar kein,oder doch unbedevtenbes Vermögen harten, nmrden fast für gar keinest Klaffe gerechnet; daher denn auch die alten Schriftsteller öfters nurFünf Klaffen erwähnen. In der Folge litt die ursprüngliche Einthei-n l»ng einige Abänderung, die Hauptsache aber blieb. Dieser Cen-„ ' sus nun wurde alle fünf Jahre wiederholt» und Anfang- von den
t, , Königen, dann von den Cousuls, und zuletzt seit zio von den C en-le - svren gehalten. In der Folge wurde derselbe nicht allemal zu dense i festgesetzten Zeiten vorgenommen, ja er unterblieb bisweilen ganz.
; Nach Eadigüng des Census wurde ein Reinigung-opfer gebracht,
! Luvv<rrs»raUL genannt.
! Cent, yunderl, wird mir pro, für, zusammengesetzt, z. V.
^ HProcenr, fünf von hundert, ein halbes Procent, ein halbes von. Hunderten, b. h. von hundert Thalern ein halber Thaler- Centiarc,g i- Are. Centigramme, s. Gramme. Centilitre s. Litrc.Centime s. Frank- tzkntimetre s. Mette, Cent«. !-, Ge