Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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«- C e p h a l u el» Sohn der Creusa, oder nach ander» ein Soh»t> ^ des Dejoneus, Königs w Phocis, und der Diomede, und Gemahlder Procri s. Als ein sebr schöner Jüngling erregte er die Leiden,u, schafl einer Göttin, Aurora, die ib», als er einst am frühe«m , Morqeu ragte, entführte, nachdem er erst kurz zuvor mit Procriser vermählt worden war. Allein die Göttin konnte über ilm nichts ver-mögen» und sie eukli ß ihu wieder, jedoch mit der traurigen Voraus-er sagung» daß er mit seiner Neuvermählten nicht glücklich seyn würde.

» Die« erregte in ihm den Keim der Eifersucht: er stellte seine Ge-

> 1 « mablin auf die Probe, schwankte jedoch, versöhnte sich wieder mit

le. ihr, bis endlich Procris auf ihn selbst eiferiüchtig ward, ihn einst

es im Gebüsche auf der Jagd be auschte. und da sie ein Geräusch machte,

ek vom Cephalus, der das Rauschen eines Wildes zu hören glaubte,

u. mit tem Jagdspieß -etödtn wurde. Au spät sahen sie beide ihre»

es z Irrthum etu: sie starb kurz darauf und er wurde von dem AeropaguSc- zum Eril verdammt.

he Ceracchi (I.) berühmter Bildhauer zu Rom, Canovas einzi-«- ger Viioal. Um seiner revolutivuären Ideen willen vertauschte er

in deu Meißel mir der Politik- Er erschien 1799 zu Rom unter dea

e» würheudsicu Parteigängern der Demagogie, und war genöthigt, sei»

de Vaterland zu verlassen, als es die republikanische Form wieder ver-

»st lor. Er kam uach Paris und sollte Bvnapartes Büste verfertigen,

rt , trat aber in Verbindung mrt Fravzösiche» Eleven, die er zu Rom!t, gekannt halte, und ließ sich durch diese in ein Komplet gegen das

stl Leben de» ersten Konsuls ziehen; ward den ro Oktober i8oo in derer Oper «rretirr und den y. Januar rzui zum Tode vcrurrheilt. Ern, «vprlttrte gegen dieses Urtheil; alle n da es das Aassarionsgerichtse bestätigte, wurde er nebst seinen Mitschuldigen Arena, Demervillen und Lopino ^Lebrün deu >9- Februar izoi auf dem Greveplatze hin-ek gerichtet.

er Eerbe ruS, ein Ungeheuer der alten Fabellehre» welches mitn- einem Hunde die größte Aehulichtcit und start der Haare Schlange»e» und drei Köpfe hatte; sein Schwanz endigte sich in einem Dracheu-

,ß kops; vor seinem Bellen zitterte die Hölle und wenn es sich einmal

m von seinen huudert Ketten, an welchen es lag, losriß, konnten es

de selbst die Furien nicht bändigen. Es bewachte den Eingang des Tar-nt tarns oder des Lodteureichs; ließ jeden hinein, aber keinen wieder

er heraus gehen.

>d Cercle, ein Gesellschaftskreis, in der Sprache der feine»m Welt. Vornehme, und namentlich fürstliche Damen halten Cercle,

l t wenn an gewissen Lagen sich eine Gesellschaft von Damen bei thue»

i« einfinder» um die Aeit mir Gelpräch und Spiel hinzubringen.

>» Cerrbellum; das Innere des Gehirns, oder das kleine Ge-st Hirn, welches von dem großem eingeschlossen wird.

Ceremvnial, eine Vorschrift, wegen der zu beobachtende»n. Gebrauche, bcionders beim katholischen Gottesdienst. Ceremonien,

>d der Inbegriff der (besonders bei der feinern Welt) eingeführten Ge,

ch brauche. Das Ceremoniell, d. h. die eingeführte Eitle bringt es s»

a» mit sich. Ceremontös, feierlich, mit dem Nebendegriffe des Stci-

>; fcn Pedantischen; ein ceremouivfer Mensch: der sehr streng

S, das Eeremvuicll beobachtet, oder auch, wie man zu sagen pflegt, die

ie Cvmplimente liebt. Ceremonienmeister, der die Aufsicht über

das Hofceremonikll har, nad dafür sorgen muß, daß es gehörig beob-