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den n. Mai dies. I. starb. Nun triumpdirte Lord Nortb. aberdas Volk war untröstlich; man gab demjenigen seiner Lohne, derdie Grafschaft Chatham besaß, für sich und seine Nachkommen4000 Pf. Srerl. Zahrgeld, begrub Pirren auf offen« che Kostennur dem größten Pomp, und setzte ihm in der Westminsterabteiund nachher, 1782, in Guildhall prächtige Denkmäler. VieleZuschauer konnten sich bei sein r Beerdigung. die in der Westmin-sterkirche geschah, der Tbränen nicht enthalten; und Graf Shel-burne sagte bei seinem Tode im Parlament: „Ich furchte, daß mitCyathamsTode die Sonue der Brimschen Herrlichkeit auf immer un-tergegangen sey."
Chatoulle, eine kleine wohlverwahrte Kiste zur Aufhebungvon Geld und Kostbarkeiten. Unter der Chatoulle eine- Fürsten ver-steht man seinen Privatschas oder seine Hauskasse, woran der Staatkeinen Antheil hat. Chatoullgüter,Pakrimoni«Iaürer,diejenigen Güter» welche ei» Landesherr als eine Privatperson be-sitzt und durch Erbschaft, Kauf und andere, unter Privatpersonenzur Erwerbung des Eigenthums gewöhnliche Weae erlangt hat unddaher dieselben ordentlicher Weise nicht von der Kammer, sondernvon einem besonders dazu verordneten Amte verwalten läßt.
Cbaucer (Groffroy) Reformator der Englischen Sprache undVater der Englischen ^Dichtkunst, geb. izr8 , nach einiger Meinungin London, erlangte seine Gesthrsamkeil zu Cambridge und Orfordund seine Weltkenntnis auf Reisen, die er nach Frankreich, Italiensind den Niederlanden machte. Er stand in Diensten des Staats,genoß die Gunst der damaligen Englisch,n-Königin und starb wahr-scheinlich 1400. Er besaß einen lebhafte» Geist und blühende Ein-bildungskraft und hatte viel gelesen. Seine Muster waren die Pro-venzalen und die Italiänischen Dichter, vorzüglich Boccaccio. AnSdiesen Quellen schöpfte er zwei seiner vorn, brüsten Gedichte, rstastniKstrs-tsl« und rst» koiu»n ok tks kose. Am berühmtesten sindseine Osnrseburze »sie«: doch sind sie nicht alle von gleichem poe-tischen Verdienst, und auch nicht alle von seiner Erfindung.
Chauffeur, eigentlich ein Blasebalgzieber, Swürek beimMetallschmelzen. Man benannte.»dessen i o eine Art Räuber, diebesonders im südlichen Frankreich und in Brabant sehr verbreitet wa-ren , und welche deu Beraubten die Füße versengten, um sie dadurchzu zwingen, rhre etwa verborgene Habe zu entdecken. Erst in denneuesten Zeiten ist es der kraftvollen Französischen Regierung gelun-gen , diese Banden zu zernichten.
Chaulieu (Guillaume Amfrie de) Dichter, geb. 1639 zu Fon-tenai in Verinnormand, besuchte das Collegium von Navärra zuParis, lebte von einigen Pfründen und starb 1720. Unter den leich-ten, gefälligen, scherzhaften Dichtern gerührt ihm ein klassischerRang. Man hat von ihm 43 poetische Briefe, Oden und kleinereGedichte von der leichtern Gattung, die nach seinem Tode von seinenFreunden gekammlet herausgegeben wurden. Er selbst dachte nichtdaran, daß sie dies verdienen möchten.
Chaumerre, gebor.» zu Nevers den 24. Mai 1763, Sohneines Schuhmachers. Er irat zu der demagogischen Truppe, welcheDe-moulins bei der Einnahme der Bastille errichtete, um das Volkauf deu öffentlichen Plätze» zu harangUiten, verließ aber bald seinenChef, um auf seine Rechnung zu revolutiouiren. und ward Mit-glied der Municipalität von io. Augnst 1792, die sich selbst emsetzte,