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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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heneS ist die xonna ckuxlsx oder die doppelte Schreibfeder die ein-fachste und älteste, mittelst welcher man zwei Briefe auf ein Malschreibe» kann. Einen allgemeiner» Gebrauch hat, besonders m Eng-land selbst, eine neuere Erfindung von Wall gesunde». Auf daüau copicende frisch geschriebene Blatt wird ein eben so großes anderesdurchscheinendes ungelciintcs Stück Papier gelegt, welches vorhersorgfältig so angefeuchtet worden, daß es ohne »aß zn-sevn, durch-aus in einem angemessenen Grade feucht ist und mit glattem Pa-pier oben und unken bedeckt. Dieß alles wird alSSann zwischen ei»eigen dazu angefertigtes mit Tuch überzogenes Futteral zur Susan»rnenhalcunq und Pressung gelegt, welches nun ein oder niedrereMale durch eine Walzcnpkeffe gezogen wird. Auf dem ungeleimte»Papier erscheint dadurch ein Abdruck des Originals, welcher durch-scheinend muß gelesen werden. Auf den Englischen Handlunas-Comptviren bedient man sich dieser Art zu cvxiren fast ausschließlich,«nl> es ist nicht z» verkenne», daß sie, wenn man einmal in derBehandlung dabei, und in dem gehörigen Grade des Anfeuchtend dabeieine Fertigkeit und Sicherheit erhalten, viel Angenehmes hat.

Copten, Altagyptischer Volksstamm, ungefähr zo.coo Fami-lien, deren eigene Sprache, eine Vermischung des Altäavprisch, n mitdem Griechischen, nur in der Bibelübersetzung und den Kirchenbü-chern gebräuchlich ist; die Sprache des gemeinen Lebens ist die Arabi-sche. Sie sind Griechischer Religion, von der Eutvckianischen Sekte,haben einen Patriarchen zu Neucairo, und werden i» Ansehung derReligion auch Igcvbiten genannt. Uebrigens sind sie sehr verständigeLeute und treiben meistens Handlung.

Oopula, in der Sprachlehre ein Bindewort, z. B. und.In der Logik: das Wort, weiches Subject und Pradicat verbindet;z. B. die Kugel ist rund. In der Rechtssprache coxul» c->i>sli«,die fleischliche Vermischung. — 6<,p»I-> in der Orgel ist die soge-tlannte,Koppel.— Eopuliren überhaupt: verbinden; in kirchlicherBedeutung: trauen, vermahlen. In der Garrnersprache beißt copn-lircn : einen wilden Zweig und ein veredeltes Reiß von gleicher Dickedurch einen gleichmäßigen schrägen Schnitt genau aneinander fügen,und durch ein mit Baumwachs belegtes Band befestigen, wodurchdenn bewirkt wird, daß die so vereinigten Theile zusammenwachsen.— Evpnla tion, die Verbindung, die Vermahlung, sowohl imkirchlichen Sinne, als in der Gärtnerei.

6on l> l'.ins. Verbindung sich einander entgegengesetzterDinge; Verbindung von Wörtern, bei der das Subjekt das Prädi-kat aufhebt, Z. V. ein lederner Schleifstein; hölzernes Fensterblei;

^ ein Virgil, der den Horaz geschrieben.

Oo<;u«licc>t. die Klapperrose, Klatsch rosc. Gemeiniglich«her wird Ließ Wort gebraucht, um eine rothe Farbe, die der Klatsch-posenkarbe gleichkommt, damit zn bezeichnen.

Ooquot. gefallsüchtig, buhlerisch (wird ursprünglich von de»Kennen gesagt, die sich zum Treten niederlegen). — Eine Oo-«iu sr't«- eine Bnhlerin. Man nimmt dieß Wort jedoch nicht im-mer in dies''»' gröber» Sinne, sondern man,versteht oft auch darun-ter ein FraneckZimmer, das daraus ausgebt, und sich unaufhörlichbestrebt, den MaNükrn z» gefallen und ihre Herzen zu fesseln. Mankönnte daher ein kokettes Mädchen ein gefall - oder eroberungssüchti-ges oder auch fanglustigeS Mädchen nennen. — Oonu-rrsii«.die Buhlcrei; im mildern Sinne: die Gefallsucht, die Etcbermigs-.