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einschlagen, mit einem Umschlage versehen; desgleichen auch die Ta-fel decken oder mit Gedecken belegen.
Cevent, das Nachbier, soll den Namen daher fuhren, weil esehemals in Klöstern für denCvnvcnt (die Gesellschaft der Klostcrleute)bestimmt war.
Cowlev (Abraham), 16,8 z» London geboren, fand als Kindso viel Vergnügen an Lx-ns-,'- ss-irzr Husen. daß er sich dadurchfrüh, und, wie er sich ausdrückt, unwiderruflich zum Dichter bestim-men ließ. Er besuchte die Westminsterschule, und zeichnete sichbald durch Fleiß, Wißbegierde und Talente vor allen seinen Mit-schülern aus. Mit gleichem Nutzen stuoirte er seit Ik>z6 zu Carmbridge, wo er den größten Theil seines epischen Gedichts I)»vi-üeis geschrieben baden soll. Kaum hatte er im I. ibgz den Gradeines Magisters der freien Künste angenommen, als er durchCromwell von Cambridge vertrieben ward. Er nahm uun seineZuflucht zum St. Johns-Collegium in Orsord, und machte daselbst?eine Satvre, rlco kuritan «nä rlis?ap»r. bekannt. Sein Eiferfür die Sacke des unglücklichen Karls I., seine Kenntnisse undsein Witz zogen bald die Aufmerksamkeit mehrerer Häupter derroyalistischen Partei, besonders des Lord Falkland auf sich. derihn der Königin als einen zu Geschäften brauchbaren Jüngling sodringend empfahl, daß sie ihn, als sie sich genöthigt sah, Englandzu verlassen, mit sich nach Paris nahm und zu ihrer geheimenKorrespondenz gebrauchte. In dieser ehrenvollen Verbindung blieber ir Jahre, nach deren Verlauf er nach England zurückgeschicktwurde, um unter dem Scheine des Privatlebens Gelegeuheit zufinden, sich von dem Zustande seines Vaterlandes zu unterrichten.Sich seiner Treue, geleisteten Dienste und Fähigkeiten bewußt,machte er sich bei der Restauration Hoffnung zu einer ansehnlichenBeförderung, sah sich aber getäuscht, ungeachtet er, um nicht ver-gessen zu werden, die Ode, rixon bli» IVlajesr?', anä
isluvn, schrieb. Gekränkt, begab er sich nach Cherftev in Snrrey,ein Aufentbalk, der ihm wenig Begnemlichkeit gewährte, bis erdurch die Vermittlung des Grasen Alba» und des Herzogs vonBuckingham, seiner Gönner, den Nießbrauch einiger Ländereienerhielt. Er genoß jedoch der Einsamkeit nicht lange, denn erstarbbereits iü<>7. In der Westminsterabtei neben Chance» undSpensek begraben, erhielt er auf seinem Denkmal die ehrenvollenBeinamen Xnglc>rum bllaovus «r IVlavo. In seine»
Gedichten herrscht eine große Abwechselung des Skvls und derEmpfindung^ und sie erheben sich von tändelnder Leichtigkeit biszu Schauder (erweckender Größe. Seine Vll« »n wir hat fastnicht ihres Gleichen. Td« (Unonide, ekre Ballade, ist einzig inihrer Art. Solch eine Lebbafrigkeit der Pbantasie, solch eine Leicheligkeit im Ausdruck, solch eine mannigfaltige Aehnlichkeit, solcheine Folge von Bildern, solch einen Tanz der Worte sucht manvergebens als bei Cowlev. Johnson nennt dieses Gedicht L vorn-^oairion unriv-lllsll aiill sloi'S.
Coysevvr (Ancoine), Bildhauer von Lpon. geb. 1640, gingin ftinem 27. Jahre na» Elsaß, um den prächtigen Palast Ta-verne des Kardinals Fürstenberg zu bekorlre». Na» Frankreichzurückgekehrt, ward er M t lied der Akademie für Malerei undBildhauerkunst, und arbeitete verschiedene Büste» Ludwigs XV-und andere Werke für die königlichen Häuser. Voll Grazie, erha-