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die Oder streitig machte, so stellte sich diese 80,000 Mann starke Ar-wee an dem Flusse in ein festes Lager, wahr.nl> der Feldmarschall^aun von Landsbut aus ebenfalls sich ihnen zu nähern suchte. DochFriedrich stritte diesem den Prinzen Heinrich mit einer Observativns-"ttnee von 40,020 Mann entgegen, und er selbst eilte zur Venbei-»rgung seiner Staaten an die Oder, wo er die mitgebrachten Trup-pen mit dem Wedelschen CorpS vereinigte, um die alliirte ArmeeAnzugreifen. So rückte er mir 40,002 Mann dem doppelt starkenFeind entgegen, welcher zwischen Frankfurt und Cunneredorf die um-gebenden Anbchen defekt,hatte. Das verschanzte Lager desselben warvon einer furchtbaren Artillerie gedeckt; der rechte Flügel lehnte sichdie Oder, der linke an Sümpfe und Buschhölzer; ein Angriff aufv>.e Fronte ward durch tiefe Gründe fast unmöglich gemacht, die Bu-llauge zum Lager wurden durch dichte Verhaue verschlossen; cineTternschanze vertheidigte den rechten Flügel. So erwarteten diechnffen und Oestreicher den sieggewohnten König, der den Plan hatte,'^ine Feinde zu umgehen und auf mehreren Seiten zugleich anzusal-wn. viele,, Schwierigkeiten, die das ungünstige Terrain ihmTvigegenstellke, kam er vor dem linken Russische» Flügel an, eroberte!>Ut feinen Grenadiers, trotz deS heftigsten Feuers, die Anhöhen,Mte die Russen anS allen ihren Vcrschanznngen, und trieb sie, nach-veiu er ihrer sämmtlichen Artillerie sich btiiiachtigt hatte, bis in den^ CuunerSdorf, auf dessen Gottesacker sie sich wieder festsetzten,fahrend dieser Ereignisse war es sechs Uhr Abends geworden. Frie-vrich ,va,. z,„ vollen Siege, und um ihn zrk verfolgen, rückte er aus„v rechnn Flügel der Russen vor. Doch das sehr coupirte TerrainDwwerle die Äonzentrirung der Truppen, und LaudvnS plötzlichesAlnrucken in die Schlachtlinie vereitelte jede Absicht. Friedrichs§j/vnd und berühniter General der Kavallerie, Seidlitz, kam unterNussischvi, Bakterien, und seine herrlichen Reiter mußten dein^"Alscheusener weichen. Die Oestreicher, die in cine große Viussi-Batterie aus dein Judenkirchhose in Cunneredorf sich geworfenaus^ü' verdoppelten dieß Feuer, mährend zugleich ihre KavalleriePr " Punkten losbrach und große Unordnung unter den bestürztenaus veranlaßte. Nicht weniger zeichnete sich Lande,,s InfanterieD»'„als die Preußen den sogenannten Spitzberg erstürmen wollten,ßen nn^rmachk widerstand weder Friedrichs Geist noch seiner Preu-litz »nd Kraft, diene Kavallerieangriffe des Generals Seid-sen von Wiklemberg, der Generale Putlkammer, Hül-
und wurden abgeschlagen; Pultkammer gelobtet, Hülsen
durcblioi>,.?^mundet, selbst deS Königs Uniform von mehren. Kugeln/ an "). Da siel zur Vollendung des Ganzen Laudon mit fti-
^ wurden unter ihm gelobte!; ein kurz vorher von einem
rnzier erbeutetes Pferd trug Ihn pfellschtttll aus dem Tumult dernilacht, ,yv seine Freiheit und sein Leben mehr wie ie In Gefahr, Don, er war auch dankbar gegen dieses Thier. ES erhielt
-- F.Vlge stelS daü ausgesuchteste Finier, ei» eigener Wärter warw bestechz her es von Zeit zu Zeit dem Könige vorführen muhte;, landt^r den, reitenden Gaule von seiner eigenen Tafel geschult-Un Klonen, und als der gute Dlauschimmel vor Alter weiö unddri^'nöaend'war, selbst noch aufzustehen, lieh der dankbare Frle-»ffv Efve Maschine, herstellen, vermittelst welcher daS edle Roh znm^nsgehoben und dann wieder zur Nahe niedergelassen wurde:
ZweirerDMid. F