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von seinem Unrathe Kügelchen gemacht, ausgetheilt, in goldene»Buchsen verwahrt »ud selbst milden Speisen vermischt wurden. SeineMacht war sonst, wo er Chans ein- u-.o absetzte, uabegräizter alsjetzt, wo er vom Kaiser von China, obscho» ihm dieser in religiöserHinsicdk unterworfen ist, mehr abbänat. In »einer Hauvtstadk resi-diren jetzt zwei Chinesische Mandarinen mir ein^r Garnison von 1000Chinesen, nnd »n Palast zu Pcking unterhält d» r Ch.ncsische Kaisereinen Unkerlania, der aber als Nuntius von Tibet abg-sandt wird.Ist ein Dalai-Lama gestorben, so kommt es nun daraus an, zu ent-decken, wo es ihm gefallen hat. aufs neue wieder geboren zu w-rden.Hierin muß man sich stets auf einige vamas verlassen, welche alleiuvon den Zeichen unterrichtet stnd, an welchen er erkannt werden kann,oder vielmehr, welche wissen, welches Kind der Verstorbene zu stineinNachfolger ernannt dar.
Dalayrac (N colaus) geb. zu Müret in Languedoc, stammteaus einer ähnlichen Familie und kam sehr jung nach Paris, wo er beider Garde Dienste nadm. Cr hatte eine bestimmte Neigung kürMusik und dramatische Kunst und besuchte deswegen sehr häufig dieVorstellungen der Opern von Grerry, die in ihm dieLnst, seine Kräftein ähnlichen Arbeiten zu versuchen erregten. Unter Langltzs Lei»kung erlernte er die Grundsätze des Componireus. In seinen Com-positionen findet man weniger Originalität, als m denen von M»n-sjgny und weniger komische Einfälle, als in denen von Grelrv; aberdurch Naivetät, Anmuth und Zartheit der Empfindung zeichnet rksich vor beide» aus. Die Anzahl seiner Werke ist s hr bedeutend undden meisten Beifall erhielten unter ihnen folgende: äckolpUserei-r-tM->»on a v-ncii«; (ein Haus ist zu verkaufen) Oulisr»,,: O»,»iII-er Nina. Diese beiden letztörn wurden auch von Pär und Pai stell»in Musik gesetzt. Durch die Vernachlässigung eines Katarrhs zogsich Dalayrac am 27. Nov. I8og b-ir Tod zu. Die Schauspielerder komischen Oper beschlossen, daß von ibm eine Büste in ih-rem koyev sollte aufgestellt werden. Seine Compositivne» waren mitunter sehr für die drei Lieblings-Schauspieler der kom.schen Opel,vder sonst des Plroorro kszäoou. berechne!, sür Ellevlou, Marti"und Mad. St. Audi». Von diesen mußte man ». B. I- mnioon ivonllrs sthen und hören um ganz entzückt zu werden.
Dalberg (Geschlecht der Frech rrn von). „Ist kein Dalbekgda?" so mußte ehedem bei jeder Deutschen Kai'ertrönung der kaiser-liche .Herold fragend rufen nnd der anwesende Dalberg senkte sei"K»ie vor der neuqekrönten Maiestac und empfing von ihr den Ritter-schlag a.s erster Reichsr tter. So groß waren d'e Verdienste der Ur-ahnen der jetzigen Dalberge, der alten Kämmerer von WormS, g»»Wesen! Mit dem Verlöschen der Deutschen Ka'serwürde sigoü) schie"auch dieses Prärogativ nur noch als ein »chönes Andenken an d>^Ehrwürdigkeil vergangener Zeiten i» der Chronik forizul ben; dochNapoleon, Frankreichs murr Kaiser und oer Deutschen Fürstt"und Edeln Veschl'iyer, von Dankbarkeit und Hochachinna für oasGeschlecht der Dalberge gleich erfüllt, entriß dieses verkomm, n d>>"Abgrunde der Vor;eit, in den es, mit dem alten morsch.» Kaiser»throne vereint, versinken wollte, und erinnerte an des zertrümmer-ten Thrones Ursprung, indem cr festsetzte: daß der Ritterschlag der
Dalberge künftig ein Attribut der Französische» Kaiserwürse st»"und vor ihrem Throne gefragt werden sollte: „ist kein Dalbck»
da?" Diese Familie, an deren Spitze jetzt Carl (Theodor A»k»"